Baobab

Baobab ist die Frucht des afrikanischen Affenbrotbaums, die als Superfood auf der Überholspur angesehen wird. Baobab enthält wertvolle Mineral- und Ballaststoffe, die für den Menschen essentiell sind. Ob sich die Wirkung der Superfrucht auch durch Fakten und Studien belegen lässt, soll in diesem Artikel näher beleuchtet werden.

Artikel durch 42 anerkannte Studien verifiziert

Baobab

Die genießbaren Teile der Pflanze – die Blätter, die Samen und das Fruchtfleisch – werden überwiegend von ländlichen Gemeinden konsumiert, welche diese ebenso in regionalen Märkten anbieten. Diejenigen Komponenten des Baums, die nicht zum Verzehr geeignet sind – das Holz und die Fasern – werden hauptsächlich für die Einkommensbildung in Subäquatorial-Afrika genutzt.

Für die Europäische Union – und somit auch für Deutschland – ist das getrocknete Fruchtfleisch von Baobab seit 2008 als neuartiges Lebensmittel zugelassen.

Das Superfood enthält viele für den Menschen wichtige Stoffe, zum Beispiel Eisen, Mangan, Zink oder Vitamin C. Besonders erwähnenswert ist der Reichtum an Ballaststoffen. Baobab kann pur oder in Form eines Pulvers eingenommen werden, außerdem können das Öl und seine wertvollen Bestandteile direkt auf der Haut zur Behandlung von Hauterkrankungen eingesetzt werden.

Baobab und seine Herkunft

Baobab, die Frucht des afrikanischen Affenbrotbaums, ist in den Trockengebieten Afrikas südlich der Sahara (Subäquatorial-Afrika) zu finden und ein Vertreter der „Big Five“, die in diesem Fall fünf überregionale Obstarten und den jeweiligen Baum bezeichnen (1). Damit erhält die Frucht einen hohen Stellenwert, der auf ihre Ernährungssicherheit und auch die Einkommensbildung für die ländliche Bevölkerung Afrikas zurückzuführen ist. Zu den „Big Five“ gehören:

  • Baobab des afrikanischen Affenbrotbaums (Adansonia digitata)
  • Die Tamarinde des Tamarindenbaums, auch Indische Dattel oder Sauerdattel (Tamarindus indica)
  • Die Steinfrucht der indischen Jujube, auch filzblättrige Jujube (Zizyphus mauritiana)
  • Marula, die Frucht des Marula-Baums (Elefantenbaum) (Sclerocarya birrea)
  • Die Mango (Mangifera indica)

Für die Europäische Union – und somit auch für Deutschland – ist das getrocknete Fruchtfleisch von Baobab seit 2008 als neuartiges Lebensmittel zugelassen (2). Es ist genau diese Neuartigkeit, welche exotische Früchte aus fernen Ländern aufgrund ihrer bislang unerforschten Bestandteile und Wirkungen so interessant macht – für den gewöhnlichen Konsumenten als auch Wissenschaftler und Mediziner. Im Rahmen einer Studie konnten für Europa bereits mehr als 300 Produkte identifiziert werden, die Baobab bzw. Inhaltsstoffe der Frucht enthalten. Zu diesen Produkten gehören neben naturbelassenem Baobab-Fruchtpulver (2):

  • Verarbeitungsprodukte wie Getränke, Müsliriegel oder Schokolade
  • Pharmazeutische Produkte
  • Kosmetische Produkte (Shampoo, Parfüm oder Duschgel)
  • Baobab Setzlinge und Samen für die Anzucht von Zimmerpflanzen

Die Big Five und auch Baobab übernehmen eine Rolle in der traditionellen Medizin und sind für den Volksglauben als auch den religiösen Glauben von großer Bedeutung. In diesem Zusammenhang wird Baobab häufig als heilig angesehen (3).

Baobab – Nährstoffe und Inhaltsstoffe

Um die Bedeutung und das Potenzial von Baobab in der Medizin zu erkennen, ist es wichtig, sich einen Überblick über die Inhaltsstoffe der Frucht zu verschaffen. Das Ziel einer aktuellen Studie aus dem Jahr 2017 (4) war es, die Nährwerte des Fruchtfleischs und der Samen von Baobab zu bestimmen und darüber hinaus zu untersuchen, ob und inwiefern sich der Nährstoffgehalt der Früchte mit ihrer Herkunft verändert. Dafür wurde Baobab aus verschiedenen Regionen in Ost-, West- und Südafrika untersucht. In der Studie wurden reife, fehlerfreie Baobab Früchte aus 17 Herkunftsorten quer durch Afrika verwendet. Sie stammten aus:

  • Kenia
  • Tansania
  • Sambia
  • Simbabwe
  • Malawi
  • Mali

Für die Untersuchung der Inhaltsstoffe wurde die Frucht mit einem Hammer geöffnet und das Fruchtfleisch mithilfe eines Mörsers und eines Pistills von den Samen gelöst. Anschließend wurde das Baobab Fruchtfleisch von Fasern und Samen getrennt, indem es in ein 2 mm Sieb gegeben wurde.

Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zeigen statistisch signifikante Unterschiede unter den Früchten der verschiedenen Länder in Bezug auf folgende Faktoren auf:

  • Feuchtigkeitsgehalt
  • Rohproteingehalt
  • Rohfaseranteil
  • Aschegehalt

Der Feuchtigkeitsanteil von Baobab variiert zwischen 8,8 g und 9,9 g (bezogen auf 100 g Frischegewicht). Die Früchte aus östlichen und westlichen Gegenden weisen einen hohen Feuchtigkeitsgehalt im Vergleich zu Baobab aus südafrikanischen Herkünften auf. Weitere Studien berichten von einem ähnlichen Spielraum (5) (6).

Auch in Bezug auf den Rohproteingehalt wurden Unterschiede sichtbar, von 1,9 g in Mali bis hin zu 2,2 g in Sambia. Es wurden jedoch keine spezifischen regionalen Tendenzen erkannt. Die Umwelteinflüsse auf den Rohfaseranteil sind äußerst gering, hier kam es zu einem Spektrum von 6,7 g bis 8,8 g (4).

Der Aschegehalt lässt vermuten, dass Früchte aus Ost- und Südafrika reich an Mineralien sind, während Baobab aus Westafrika eine mangelhafte Quelle an Mineralelementen aufweist. Grund dafür sind Unterschiede im Aschegehalt von 3,9 g in Mali bis 4,4 g in Kenia, welcher die anorganischen Stoffe des Pulpagewebes repräsentiert (4).

Auch in Bezug auf die pauschale Zusammensetzung der Samen ergaben sich signifikante Unterschiede.

Die Analyse der Mineralienkonzentration ergibt, dass Baobab aus Kenia tatsächlich besonders reich an Eisen, Mangan und Zink ist. Baobab Früchte aus verschiedenen Ländern enthalten folgende Makro- und Mikroelemente und weisen folgende Konzentrationen auf (4):

  • Kalzium (2.500 bis 4.300 mg pro kg)
  • Kalium (14,1 bis 22,2 mg pro g)
  • Magnesium (1.300 bis 2.300 mg pro kg)
  • Natrium (400 bis 1.000 mg pro kg)
  • Phosphor (600 bis 1.100 mg pro kg)
  • Kupfer (28,9 bis 53,1 μg pro g)
  • Eisen (13,1 bis 57,4 μg pro g)
  • Mangan (8,6 bis 27,2 μg pro g
  • Zink (22,5 bis 71,6 μg pro g)

Baobab enthält ernährungsphysiologisch bedeutende Mengen an essentiellen Nährstoffen, wie Rohfaser, Proteine und Mineralien. Das Fruchtfleisch kann als natürliches, trockenes und echtes Bio-Nahrungsmittel angesehen werden, das reich an Rohfaser, Kalium, Magnesium, Eisen und Zink ist. Die darin enthaltenen Mengen sind weitaus höher als die in häufig verzehrten Obstsorgen und übertreffen sogar die der Guave oder Mango. Ob damit auch gesundheitlich relevante Wirkungen einhergehen und ob sich Baobab als echtes Superfood beweisen kann, soll ein Blick auf wissenschaftliche Studien beantworten, die in diesem Artikel etwas genauer unter die Lupe genommen wurden.

Wirkung von Baobab auf die Gesundheit – Studien & Fakten im Überblick

Das Potenzial der bislang noch unerforschten Frucht Baobab wird in einigen Studien auf die Probe gestellt. Baobab wird den Anforderungen oftmals gerecht, indem es seine

  • antibakteriellen
  • antiviralen
  • anti-oxidativen
  • anti-entzündlichen
  • und hepatoprotektiven Eigenschaften
  • sowie seinen Reichtum an Mineral- und Ballaststoffen

unter Beweis stellt. Viele Studien, die in vitro oder in vivo – im Tiermodell oder am Menschen – durchgeführt wurden, bestätigen die Einsatzvielfalt und die gesundheitsförderlichen Eigenschaften von Baobab.

Baobab liefert wertvolle Mineralstoffe

Jüngste Forschungen zeigen, dass eine große Vielfalt an in Afrika heimischen Baumarten Früchte liefern, die den Nährstoff- und medizinischen Bedarf unterstützen und eine Mangelernährung ausgleichen können. Nicht nur Mineralstoffe sind für den Menschen essentiell, auch Ballaststoffe spielen eine bedeutende Rolle in Bezug auf Gewichtsregulierung und die Vorbeugung von Krankheiten. Ballaststoffe verbessern die Glukose-Toleranz, reduzieren das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder wirken gegen Verstopfungen (7) (8).

  1. Baobab, Ballaststoffe & das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    Das Fruchtfleisch von Baobab enthält äußerst viele Ballaststoffe. Dieser hohe Gehalt könnte einen wesentlichen Beitrag zur Nahrungsaufnahme liefern. Der Verzehr von nur 20 g des Baobab-Fruchtfleischs steuert 42 bis 52 % der empfohlenen Tagesdosis für Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren oder auch für schwangere Frauen bei (9) (10). Damit könnte Baobab dazu beitragen, den Serum-Cholesterinspiegel zu regulieren und weitere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken (11). Darüber hinaus könnte Baobab damit in der Lage sein, den Appetit und damit die Kalorienaufnahme zu reduzieren (7).
  2. Baobab, Kalzium & Knochengesundheit
    Sowohl die Kerne als auch das Fruchtfleisch von Baobab sind reich an Kalzium, sie enthalten etwa 300 mg pro 100 g der Trockenmasse (9). Kalzium spielt besonders für die Knochengesundheit eine wichtige Rolle, eine hohe Aufnahme wird vor allem für in der Kindheit und einer Schwangerschaft empfohlen (12). Gemeinsam mit Phosphor, Magnesium und Kalium ist Kalzium für das Wachstum und die Aufrechterhaltung von Knochen, Zähnen und Muskeln (12) und außerdem für den Knochenstoffwechsel verantwortlich (13) – der Konsum von Baobab kann damit ebenso zur Erfüllung der genannten Funktionen beitragen.
  3. Baobab ist reich an Phosphor
    Im Zusammenspiel mit Kalzium und weiteren Stoffen trägt Phosphor zum Aufbau und der Instandhaltung von Knochen, Zähnen und Muskeln bei. Baobab enthält nicht nur viel Kalzium, sondern auch Phosphor – mit etwa 1.500 mg pro 100 g (9). Weitere Studien sprechen sogar von weitaus höheren Werten (14).
  4. Baobab, Kalium & Muskeln und Nerven
    Für das Fruchtfleisch von Baobab konnte ein Kalium-Gehalt von mehr als 2.000 mg pro 100 g festgestellt werden (9). Gemeinsam mit Natrium reguliert Kalium die Muskelkontraktion und die Übertragung von Nervenimpulsen, außerdem könnte ein hohes Kalium-Natrium-Verhältnis die Ausscheidung von überschüssigem Salz und Wasser fördern (15).
  5. Baobab, Eisen & Immunsystem
    Der hohe Eisen-Gehalt von Baobab – mit 29 mg pro 100 g (9) – hat zahlreiche Vorteile für die Gesundheit. Eisen wird für den Sauerstofftransport im Blut in die Zellen, für die Energieversorgung des Körpers sowie für das Immunsystem und die Gesundheit der Neven benötigt, darüber hinaus ist Eisen ein Kofaktor in zahlreichen Reaktionen (12).
  6. Baobab, Magnesium & Energiestoffwechsel
    Magnesium, das reichlich in den Kernen von Baobab enthalten ist (etwa 600 bis 700 mg pro 100 g), ist nicht nur für Herz- und Nervenfunktionen von Bedeutung, es ist auch am Energiestoffwechsel und an der Proteinsynthese und an mehr als 300 biochemischen Reaktionen im menschlichen Körper beteiligt (12).
  7. Baobab, Zink & Wachstum
    Die Kerne der Baobab Früchte enthalten etwa 5 mg pro 100 g (9). Zink erhöht die Affinität von Hämoglobin zu Sauerstoff, hat an der Geschmackswahrnehmung teil und interagiert mit einer Reihe an Hormonen. Darüber hinaus benötigt der menschliche Körper Zink, um zu wachsen und sich im Laufe der Schwangerschaft und Kindheit richtig zu entwickeln (12) (16).

Baobab – stark gegen Diabetes

Dass Baobab einen Einfluss auf Diabetes hat, bestätigen sowohl in vitro Untersuchungen als auch Beobachtungen von Diabetes-Patienten. Eine Besserung der Symptome gelingt Baobab durch seinen Gehalt an hochwertigen Ballaststoffen.

  1. Baobab ist reich an Ballaststoffen
    Eine Ernährung, die reich an hochwertigen Ballaststoffen ist, wirkt sich vorteilhaft auf Typ-2-Diabetes aus, da diese die postprandiale Hyperglykämie verbessert (17) – also den stark überhöhten Blutzuckerspiegel nach dem Essen senkt. Dies gelingt Baobab durch eine Verzögerung des Verdauungsprozesses und der Aufnahme von Kohlenhydraten sowie durch ein verstärktes Sättigungsgefühl, was darüber hinaus eine Gewichtsreduktion zur Folge hat (18). Eine epidemiologische Studie aus China (19) berichtet davon, dass der HbA1c-Wert – der Wert einer Hämoglobin-Form – bei Frauen, die über ihre Ernährung viele Ballaststoffe zu sich nehmen, deutlich geringer ist.
  2. Effekt von Baobab auf Diabetes – in vitro
    Da Baobab reich an Ballaststoffen ist, müsste sich der Konsum der Frucht ebenso positiv auf den Hämoglobin-Wert und Diabetes auswirken. In einer aktuellen Studie aus dem Jahr 2017 (20) wurde die Wirkung der Baobab Blätter auf Typ-2-Diabetes untersucht – genauer gesagt auf die Enzyme Alpha-Glucosidase (α‐Glucosidase), Alpha-Amylase (α‐Amylase) und Aldose-Reduktase. Das sind ihre Wirkungen in Bezug auf Diabetes:- Stoffe, die α‐Glucosidase hemmen, werden in der Therapie von Diabetes eingesetzt.
    – Ein dauerhaft erhöhter Wert der α‐Amylase kann zu einer verringerten Insulinproduktion und zu einer Manifestation einer Diabetes-Erkrankung führen.
    – Aldose-Reduktase (AR) wandeln Glukose zu Sorbit um. Bei Diabetes entsteht durch die AR so viel Sorbit, dass diese durch den osmotischen Druck Schäden verursachen. In der Therapie von Diabetes kommen deshalb AR-Hemmer zum Einsatz.
  1. Dazu sammelten die beteiligten Forscher 200 g frische Baobab Blätter von einem Baum auf einer lokalen Farm. Diese wurden in zwei Portionen unterteilt, von denen eine blanchiert wurde, während die andere unbehandelt blieb. Ratten wurden Probenextrakte mit einer Konzentration von 15 mg/ml injiziert – alle Tiere wurden in Übereinstimmung mit dem Leitfaden für die Pflege von Labortieren behandelt (20).Sowohl mit dem Extrakt der unverarbeiteten als auch mit dem der blanchierten Blätter gelang es, die Aktivitäten der drei genannten Enzyme, die es zur Aufgabe haben, Kohlenhydrate umzuwandeln, und die in eine Diabetes-Erkrankung involviert sind, zu unterbinden. Trotzdem hatten die ungekochten Blätter einen stärkeren Effekt auf die Diabetes-Enzyme. Die Aktivität der AR wurde am stärksten gehemmt, gefolgt von α‐Glucosidase und α‐Amylase (20). Das Rattenmodell lässt darauf schließen, dass sich Baobab in der Behandlung von Diabetes als wirksam erweisen könnte.

Baobab gegen Bakterien, Viren und oxidativen Stress

Baobab wirkt gegen eine Reihe an Bakterien und Viren als auch gegen oxidativen Stress. Aus den Blättern, Samen und dem Fruchtfleisch können wertvolle Extrakte gewonnen werden, die anti-bakterielle, anti-oxidative und antiinflammatorische Eigenschaften besitzen.

  1. Baobab gegen Bakterien
    Die wässrigen und die Ethanol-Extrakte von Baobab haben eine antibakterielle Wirkung. Sie wirken gegen E. coli Bakterien als auch weitere gramnegative Bakterien-Arten (21). In einer wissenschaftlichen Untersuchung (22) hat Baobab sein Potenzial gegen 5 von 27 getesteten Bakterien bewiesen. Im Kampf gegen eine Infektion, die durch entsprechende Bakterien ausgelöst wurde, kann sich Baobab als hilfreich erweisen.
  2. Baobab gegen Viren & Infektionen
    Besonders den Blättern von Baobab wohnt ein großes Potenzial inne, Viren zu bekämpfen – so wurde in einer kanadischen Studie (23) die Wirksamkeit von Baobab gegen den Grippevirus erkannt. Die Fruchtfleisch- und Samen-Extrakte der Pflanze waren weniger, aber immer noch signifikant wirksam. Darüber hinaus agieren die Extrakte von Baobab als Zytokin-Modulatoren, von denen sich manche als pro-inflammatorische Zytokine entpuppen, die Entzündungen fördern, und manche als antiinflammatorische Zytokine, die Entzündungen hemmen. Trotzdem bestätigt das Ergebnis, dass verschiedene Teile von Baobab bioaktive Substanzen bereitstellen, und dass die Pflanze einen medizinischen Nutzen in Bezug auf die Behandlung von Infektionskrankheiten und Entzündungen hat.
  3. Baobab reduziert oxidativen Stress
    Wissenschaftler haben Baobab und weitere Früchte auf ihre Fähigkeit, oxidativen Stress zu lindern, untersucht (24). Das Ergebnis: Baobab weist die höchste antioxidative Kapazität, wobei die Blätter und das Fruchtfleisch die der Blätter übertrumpfen. In Hinblick auf die wasser- und lipidlösliche (fettlösliche) Kapazität, konnte Baobab in beiden Fällen überzeugen. Bei den anderen untersuchten Erzeugnissen – darunter Erdbeeren, Äpfel, Orangen oder Kiwis –  konnte ihre Fähigkeit als Antioxidans lediglich in der wasserlöslichen Komponente beobachtet werden. Die Autoren der Studie folgern daraus, dass Baobab reaktiven Sauerstoffspezies entgegenwirken kann, und insbesondere Superoxid-Anionen, die äußerst giftig für die menschliche Gesundheit sind.

Baobab – wohltuend für Magen, Darm & Leber

In verschiedenen in vivo Untersuchungen – hier in einer Studie am Menschen und einem Tiermodell – gelingt es Baobab, sein Potenzial in der Therapie von Magen-Darm- und Leberbeschwerden zu beweisen. Dies gelingt Baobab durch anti-oxidative und hepatoprotektive Fähigkeiten.

  1. Baobab gegen Diarrhoe
    Baobab findet seine Anwendung in der Behandlung zahlreicher Erkrankungen, die den Magen-Darm-Trakt betreffen, darunter auch Diarrhoe (25). Eine Studie aus Senegal (26) hat die Wirkung von Baobab auf die Durchfall-Erkrankung untersucht und sie mit der Wirkung der WHO-Trinklösung verglichen, die für gewöhnlich in der Behandlung von Kindern mit akuten Durchfallerscheinungen angewendet wird. 82 Kinder, die über sechs Monate alt waren, erhielten Baobab, wohingegen 79 Kindern mit der WHO-Lösung behandelt wurden. Die WHO-Lösung war Baobab zwar überlegen, in Bezug auf die Dauer der Erkrankung und der Gewichtszunahme jedoch nicht statistisch signifikant. Damit erweist sich Baobab in der Behandlung von Durchfall als wirksam.Die Therapie mit Baobab bietet im Vergleich zur WHO-Lösung laut Forschern Ernährungs-, ökonomische und kulturelle Vorteile.
  2. Baobab schützt die Leber im Tiermodell
    In einem Tiermodell aus dem Jahr 2016 (27) wurde die hepatoprotektive (leberschützende) Wirkung von Baobab auf Leberschäden untersucht, die durch das beliebte fiebersenkende Schmerzmittel Paracetamol ausgelöst wurden. Dazu verwendeten Forscher den Methanol-Extrakt aus dem Fruchtfleisch von Baobab. Eine Behandlung der Ratten reduzierte die Störung der Leberfunktion signifikant. Diese Schutzfunktion wird durch eine Verbesserung der Lipid-Peroxidation und Stärkung des Antioxidantien-Abwehrsystems erreicht.

Baobab als Vitamin C Lieferant für die Haut

Vitamin C spielt für die Haut eine ganz besondere Rolle. Da Baobab und besonders sein Fruchtfleisch einen hohen Vitamin C Gehalt aufweisen (4), könnte die exotische Frucht viele positive Wirkungen auf die Gesundheit der Haut mit sich bringen.

  1. Vitamin C & Zink Lieferant für die Wundheilung
    Menschen, die an einem Vitamin C Mangel leiden, sind häufig von einer gestörten Wundheilung betroffen. Verschiedene Studien bestätigen die Bedeutung von Vitamin C für die Haut und ihre Regeneration (28) (29). Deutsche Forscher bestätigen, dass Nahrungsergänzungsmittel, die Vitamin C enthalten – und folglich auch eine Ernährung, die reich an Vitamin C ist – die Wundheilung und die Regeneration der Haut fördern. Ein positiver Effekt kann für allem für Supplement festgestellt werden, die Vitamin C und Zink erhalten (29). Da Baobab einen hohen Gehalt an beiden Stoffen enthält, kann davon ausgegangen werden, dass der Verzehr der Frucht ebenso eine positive Wirkung auf die Regeneration der Haut und hat und den Prozess der Wundheilung unterstützt.
  2. Baobab & Vitamin C im Alterungsprozess der Haut
    Das überzeugendste Argument für die Vermutung, Vitamin C verlangsame die Hautalterung und schütze die Funktionen der Haut, liefern Beobachtungen, dass ein Vitamin-C-Mangel Beschwerden und Erkrankungen der Haut verursacht. Zu den frühen Anzeichen eines Skorbuts (Vitamin-Mangels) gehören eine empfindliche oder trockene Haut, Hautfragilität oder eine gestörte Wundheilung (30) (31) (32). Es kann deshalb, obgleich keine stichfesten Beweise vorliegen, vermutet werden, dass ein gesunder Vitamin-C-Haushalt, die Aufnahme des Vitamins und auch der Konsum von Baobab schützend und positiv auf die Haut auswirkt.Es gibt zwar bislang keine Studien, die den Vitamin-C-Spiegel oder die Einnahme des Vitamins direkt mit dem Alterungsprozess der Haut in Verbindung bringen, es wird jedoch davon ausgegangen, dass ein gesunder Vitamin-C-Spiegel einen positiven Einfluss auf die Gesundheit der Haut hat (33).
  3. Baobab gegen Geschwüre
    Baobab hat eine effektive Wirkung gegen Geschwüre. Wird der frische Saft von Baobab mit Ingwerpulver und dem ausgepressten Saft der Zahnbürstenbaum-Wurzel (Salvadora indica) gemischt und auf syphilitische Geschwüre aufgetragen, ergibt sich ein erheblicher Nutzen und eine entsprechend positive Wirkung (34). Die Blätter von Baobab werden in Form von Umschlägen bei entzündlichen Geschwüren angewendet.
  4. Baobab als Vitamin C Lieferant gegen Akne, Neurodermitis und Psoriasis
    Viele Beschwerden und Hauterkrankungen haben Entzündungen und damit schmerzhafte Symptome zur Folge, so etwa Psoriasis, Akne oder Neurodermitis. Die Vitamin-C-Spiegel derjenigen Patienten, die unter entzündlichen Hautkrankheiten leiden, sind oft deutlich niedriger als die von gesunden Menschen (35). Eine denkwürdige Studie (36) berichtet von einem signifikanten verringerten Vitamin-C-Status bei Patienten mit Neurodermitis. Ihr Level liegt nur bei 6 bis 31 μmol/L, während der ideale Wert für die Gesundheit bei über 60 μmol/L liegt. Forscher folgern daraus, dass die Bedeutung von Vitamin C für die Haut weitaus größer ist als bislang vermutet, und dass seine Wirkung gegen Entzündungen nur der Anfang ist (32).Es liegt die Vermutung nahe, dass eine ausreichende Aufnahme von Vitamin C, zu der Baobab beiträgt, in der Prävention und Behandlung von entzündlichen Hauterkrankungen von Bedeutung ist.

Baobab Verzehrmöglichkeiten

Die Früchte des Affenbrotbaumes werden in verschiedenen Formen zum Kauf und Verzehr angeboten, so kann die ganze Frucht, das Fruchtfleisch mit eingebetteten Samen oder die gemahlene Frucht als feines Pulver erworben werden (37).

Das Fruchtfleisch wird häufig in unverarbeiteter Form konsumiert und in warmes Wasser getränkt, damit sich die Samen lösen. Die verbleibende „Milch“ kann mit Zucker gemischt werden, um eine Art Saft zu erhalten, oder gemeinsam mit Maismehl oder Hirse gekocht werden, um Porridge (Haferbrei) zu zaubern, das besonders gerne Kindern gegeben wird, bevor sie in die Schule gehen. Außerdem kann das Fruchtfleisch mit warmen Wasser verdünnt, mit Zucker gemischt und in kleinen Plastikbeuteln eingefroren werden – das süße Eis, das daraus entsteht, wird üblicherweise in informellen Märkten als Erfrischung für Kinder wie auch Erwachsene angeboten (37).

Nicht nur das Fruchtfleisch kann zu Pulver verarbeitet und konsumiert werden, auch die Samen und Kerne können unverarbeitet oder geröstet gegessen werden. Werden sie zu Pulver gemahlen, mit einer geringen Menge Wasser gemischt und mit einheimischen Pflanzen gekocht, ergibt sich daraus eine Sauce. Darüber hinaus können die Samen, ebenso wie das Fruchtfleisch, mit ein wenig Wasser oder Milch zu Porridge verarbeitet werden (37).

Dosierung von Baobab

Der Verzehr von nur 20 g des Baobab-Fruchtfleischs steuert 42 bis 52 % der empfohlenen Tagesdosis für Kinder im Alter von 4 bis 13 Jahren oder auch für schwangere Frauen bei (9) (10). Dosierungen in dieser Höhe sind dazu vollkommen unbedenklich, Nebenwirkungen gibt es keine. In Pulver-Form spricht man von einer ungefähren Tagesdosis von 10 bis 20 g.

Eine Studie aus England (38) hat Baobab-Öl bzw. die Extrakte verschiedener Baobab-Pflanzen am Menschen getestet, um herauszufinden, wie sich die orale Einnahme auf die Stärkeaufnahme und glykämische Antwort auswirkt. Dabei wurden sowohl verhältnismäßig niedrige Dosen von 18,5 g als auch hohe Dosen von 37 g in 250 ml Wasser gemischt und konsumiert. Dazu haben die Probanden Weißbrot verzehrt. Dosierungen in dieser Höhe stellen keine Gefährdung für den Menschen dar und werden als sicher betrachtet. Im Gegenteil, Baobab erweist einen durch und durch gesundheitlich positiven Effekt: Sowohl die niedrige als auch die hohe Dosierung konnte die glykämische Antwort und die Stärkeaufnahme reduzieren (38).

Da es jedoch keine signifikanten Unterschiede in der Reduzierung der untersuchten Elemente gab, wird in diesem Artikel zu einer Tagesdosis von 10 bis 20 g geraten.

Baobab Pulver

Aus sämtlichen Komponenten, die zum Verzehr geeignet sind, kann ein Pulver angefertigt werden – aus dem Fruchtfleisch, den Samen und Kernen, aber auch den Blättern (39) der Pflanze. In einer Studie wurden die getrockneten Materialien mithilfe eines mechanischen Mahlwerks zu Pulver verarbeitet (40). Eine Untersuchung des aus den Blättern gewonnenen Pulvers konnte folgende Bestandteile der Methanol- und wässrigen Extrakte feststellen:

 

  • Glykoside
  • Phytosterole
  • Saponine
  • Proteine
  • Aminosäure
  • Phenolverbindungen
  • Gerbstoffe
  • Kleb- und Schleimstoffe
  • Flavonoide

Baobab Pulver wird dazu verwendet, verschiedene Speisen (z.B. Eis) zu zieren – außerdem bietet das Pulver einen netten Nebeneffekt, der die Gesundheit fördern kann. Auch Porridge oder Getränke werden in Afrika gerne damit hergestellt. Darüber hinaus wird das Pulver, auch in Europa, dazu genutzt, verschiedene Produkte wie Getränke, Müsliriegel oder Schokolade anzureichern (2).

Baobab Öl

Zur Gewinnung des Öls werden die getrockneten Baobab Früchte in einem Mörser zerkleinert, um die Samen vom Fruchtfleisch zu trennen (41). Nachdem die Samen gewaschen, in der Sonne getrocknet und mit einem mechanischen Mahlwerk zerrieben wurden, wird das Öl mithilfe eines Lösungsmittels extrahiert. Die Samen können auch mittels Kaltpressung zu Affenbrotbaumöl verarbeitet werden (41).

Baobab Öl eignet sich zur lokalen Anwendung auf der Haut – so können Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Akne, Ekzeme oder Geschwüre effektiv behandelt werden. Baobab Öl hemmt Entzündungen (42) und kann entsprechende Symptome lindern. Das in Baobab enthaltene Vitamin C regt die Bildung von Kollagen an und fördert die Regeneration der Haut bzw. die Wundheilung, außerdem kann Baobab Öl sogar auf Brandwunden angewendet werden. Auch Umschläge eignen sich, um äußerliche Erkrankungen zu behandeln – in der ayurvedischen Medizin wird Baobab bereits seit einigen Jahren dazu genutzt, Geschwüre zu lindern (34).

Baobab kaufen

In Europa und Deutschland kann das Pulver der Trockenfrucht ganz einfach online erworben werden. Mittlerweile bietet auch ein Großteil der Reformhäuser Baobab Pulver an. Ein Kauf im Internet bietet jedoch den Vorteil, dass sich unter den unzähligen angebotenen Produkten garantiert für jeden etwas finden lässt – so gibt es Baobab aus verschiedenen Ländern, in verschiedenen Formen – etwa als Pulver oder als Kapsel – oder etwa Bio Baobab.

Quellenangaben

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