CBD Öl – Informationen und Studien zur Wirkung

CBD Öl ist in der Zwischenzeit für zahlreiche gute Wirkweisen bekannt und wird zudem immer beliebter. Dabei vergeht kaum eine Woche, in der es keine Neuigkeiten gibt und neue Forschungsergebnisse veröffentlicht werden. Anhand dieser Ergebnisse sieht man, wie vielseitig CBD ist und dass es tatsächlich ein Allrounder für den gesamten Körper sein kann.

Selbstverständlich reagiert jeder Mensch anders auf bestimmte Wirkstoffe und muss für sich selbst ausprobieren, welche Dosis für ihn die perfekte ist, um Schmerzen oder Schlafstörungen zu lindern oder Krankheiten wie Autismus, Epilepsie, Morbus Crohn oder Multiple Sklerose in den Griff zu bekommen.

Artikel durch 12 anerkannte Studien verifiziert

Was ist CBD eigentlich?

CBD ist ein Cannabidiol und zählt, wie Tetrahydrocannabinol (THC) zu den Cannabinoiden. Allerdings gibt es hier einige Unterschiede und CBD und THC wirken teilweise gegensätzlich, was beide Stoffe sehr interessant macht.

CBD wird aus den weiblichen Hanfsamen gewonnen. Dabei werden vor allem die Sorten Cannabis sativa und Cannabis indica genutzt, da sie über einen recht hohen CBD Anteil verfügen. Mittlerweile werden aber auch weitere Sorten gezüchtet, die einen hohen Anteil an CBD haben, dafür aber frei von THC sind.

Ein hochwertiges CBD Öl besteht aus Hanfsamenöl und CBD Extrakt. Je nach Öl ist mehr oder weniger CBD Extrakt darin enthalten. Es sind CBD Öle mit 2 Prozent CBD Extrakt auf dem Markt erhältlich und es gibt CBD Öle, die 20 Prozent des Extraktes enthalten.

Hierbei kommt es immer auf die Beschwerden an, für welche das Öl eingesetzt werden soll. Wer nur Schlafstörungen behandeln möchte, wird mit einem 5-prozentigen CBD Öl sehr gut beraten sein. Schwere Erkrankungen hingegen sollten, zusätzlich zu der Therapie, mit mindestens 15 Prozent CBD Extrakt behandelt werden.

CBD wirkt im Gegensatz zu THC nicht berauschend und hat somit keine psychoaktive Wirkung. Im Gegenteil, es kann den Rausch von THC sogar noch unterdrücken. Daher wird es auch als medizinisches Cannabis immer häufiger in Kliniken eingesetzt, um etwa die Nebenwirkungen eine Krebstherapie zu lindern. Doch auch bei Epilepsie, Morbus Crohn oder Multiple Sklerose sowie bei Autismus und vielen anderen Krankheiten kommt das medizinische Cannabis zum Einsatz.

Weshalb wurde Cannabis verboten, wenn es eine so gute Wirkung hat?

Nicht nur CBD Öl hat eine positive Wirkung auf den Körper. Auch THC, selbst wenn es berauscht, kann bei zahlreichen Krankheiten eingesetzt werden und so positiv auf den Körper wirken. Dennoch wurde es in den 30er Jahren von einem Minister in den USA, namens Anslinger, verboten.

Dies rührt daher, dass sein Posten als Minister in Gefahr war und er eine Möglichkeit finden musste, um weiter im Amt zu bleiben. Ursprünglich war Anslinger dafür zuständig, per Gesetz zu verhindern, dass die Menschen ihren eigenen Alkohol herstellen. Dies gelang ihm aber nicht und er sah seinen Posten schwinden.

Dann wurde in Florida ein Fall bekannt, den Anslinger für seine Kampagne nutzte. Victor Lacata, ein junger Mann, ermordete seine ganze Familie mit der Axt. Anslinger hatte sofort die Idee, dass dies nur durch den Gebrauch von Marihuana kam und er erzählt den Menschen, dass das Rauchen von Cannabis die Nutzer zu Monstern machte, wie man in dem Fall Lacata gut sehen konnte.

Gleichzeitig schrieb er 30 Wissenschaftler an und wollte von ihnen bestätigt haben, dass Cannabis schädlich ist. Lediglich ein Wissenschaftler bestätigte diese These. Die anderen 29 teilten Anslinger mit, dass Cannabis nicht schädlich wäre. Dennoch nutzte Anslinger diese eine Bestätigung, um sie an die Presse zu geben und den Kampf gegen Cannabis weiterzuführen.

Letztendlich wurde Cannabis verboten und die USA zwang und erpresste andere Staaten, Cannabis ebenfalls zu verbieten. Mexiko weigerte sich jedoch vehement und so wurden die Lieferung für Schmerzmittel nach Mexiko eingestellt. Nachdem dort die Menschen qualvoll starben, verbot auch Mexiko Cannabis.

Viele Jahre später, nachdem Cannabis verboten wurde, wurde bekannt, dass Lacata seit Kind an in psychiatrischer Behandlung war und definitiv kein Cannabis konsumierte. Die Ärzte wollten den jungen Mann schon lange in eine Klinik einweisen, was die Eltern aber ablehnten.

Das Verbot hatte aber noch andere Gründe. Hanf ist auch heute noch eine Nutzpflanze. In den 30er Jahren war sie der aufstrebenden Kunstfaserindustrie natürlich im Weg und hätte große Einbußen bedeutet. Somit wurde das Verbot nicht nur von Anslinger unterstützt, sondern auch von vielen weiteren Ministern, die die Industrie in Gefahr sahen.

Wo liegt der Unterschied zwischen THC und CBD?

CBD wie auch THC zählen zu den Cannabidiolen, haben aber recht unterschiedliche, teilweise gegensätzliche Wirkungen. THC löst im Gegensatz zu CBD einen Rausch aus und wirkt psychoaktiv. CBD unterdrückt diesen Rausch und mildert in deutlich ab. Dies heißt gleichzeitig, je mehr CBD in einer Hanfpflanze vorhanden ist, desto geringer fällt der Rausch aus, auch wenn ein großer Anteil an THC in der Pflanze vorhanden ist.

Weiterhin hemmt CBD Öl das Hungergefühl und kann gegen Heißhunger sehr hilfreich sein. THC hingegen regt den Appetit an, weshalb es für Krebspatienten oder Menschen mit Essstörungen besser geeignet ist. (1)

Ein weiterer Vorteil von CBD ist die angstlösende Wirkung. Auch Herzrasen sowie Stress und Panikattacken können eingedämmt werden. Selbst bei Depressionen kann CBD Öl ein hilfreiches Mittel sein und diese deutlich abmildern und die Stimmung wieder heben.

Zudem wirkt sich CBD auch auf die Gedächtnisleistung aus. Während THC diese eher hemmt, wird die Konzentration besser, wenn CBD eingenommen wird. CBD gibt den Gehirn Energie und kann daher ein wichtiger Helfer bei wichtigen Prüfungen sein. Auch Kinder mit ADS oder ADHS können von CBD profitieren, da die Konzentration erhöht wird.

THC wie auch CBD haben sich jedoch beide bei Morbus Crohn, Epilepsie und Multiple Sklerose sowie bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Demenz bewährt. Daher wird diesen Patienten oftmals auch medizinisches Cannabis verschrieben. Allerdings nicht in Deutschland, auch wenn dies seit März 2017 möglich ist. Leider gibt es nur sehr wenige Ärzte, die medizinisches Cannabis verschreiben.

Aus diesem Grund gibt es mittlerweile immer mehr Menschen, die sich Cannabis illegal besorgen, da dies der einzige Weg ist, Ihre Krankheit einigermaßen in den Griff zu bekommen und auch die Lebensqualität wieder verbessert wird. Es wird wohl noch Jahre dauern, bis die Ärzte in Deutschland diese Lockerung des Betäubungsmittelgesetzes für sich nutzen und den Patienten medizinisches Cannabis verschreiben.

Was ist der Unterschied von CBD und CBDa?

Wer CBD Öl kaufen möchte, wird schnell feststellen, dass auf manchen Ölen der Zusatz CBDa enthalten ist. Meist findet man diesen auf Liquids für E-Zigaretten. CBDa ist praktisch der Vorstoff von CBD und wird durch Erhitzen von CBDa zu CBD.

CBDa ist eine Cannabidiolsäure, die in der Hanfpflanze vorkommt. Wird dieser Stoff erhitzt, entsteht durch die Erhitzung der bekannte Stoff CBD. Somit wird schnell klar, dass CBD an sich gar nicht im Hanf vorhanden ist, sondern durch eine Reaktion von CBDa zu CBD wird. Allerdings hat CBDa nicht die gleiche Wirkung wie CBD, weshalb beim Kauf von CBD Öl immer darauf geachtet wird, dass nur CBD darin enthalten ist.

In vielen Magazinen liest man davon, dass CBDa nur dazu dient, um die CBD Produkte zu „strecken“. Auch wenn CBDa eine entzündungshemmende Wirkung aufweisen kann, ist diese jedoch deutlich geringer, wie die von CBD. Eine gute Kombi könnte es jedoch für die Nutzer sein, die CBD nicht so gut vertragen. Denn jeder Körper reagiert anders auf das CBD und Schwindel kann leider eine Nebenwirkung von CBD Öl sein.

Nutzt man ein Produkt auch CBD und CBDa, ist es möglich, dass dieser Schwindel nicht auftritt und man dennoch von der positiven Wirkung beider Stoffe profitieren kann. Somit wäre die Kombination CBD und CBDa auf jeden Fall einen Versuch wert und womöglich eine gute Alternative.

Die Gewinnung von CBD

CBD Extrakt kann auf verschiedene Weisen gewonnen werden. Die gängigste Methode ist dabei die Extraktion mit CO2. Doch auch mit Alkohol, über die Wasserfiltration oder das Trocken-Sieben kann der CBD Extrakt gewonnen werden.

  • CBD Gewinnung durch Extraktion mit CO2: Dieses Verfahren ist mittlerweile die gängigste Methode, um den CBD Extrakt zu gewinnen. Durch Kohlendioxid wird das CBD aus den Cannabispflanzen gelöst. Dabei ist die CO2 Extraktion sehr umweltschonend und hat den Vorteil, dass ein sehr reines Endprodukte gewonnen wird.
  • CBD Gewinnung durch die Herauslösung mit Alkohol: Auch bei diesem Verfahren werden in der Regel sehr gute Ergebnisse erzielt, wenn CBD mithilfe von Alkohol aus der Cannabispflanze gelöst wird. Allerdings ist das Verfahren nicht gerade wirtschaftlich und wird aus diesem Grund nur selten angewendet.
  • CBD Gewinnung durch Wasserfiltration: Bei der CBD Gewinnung durch Wasserfiltration wird der Rohstoff mit einem sehr hohen Wasserdruck durch ein Filtersystem gepresst. Somit wird CBD von der Cannabispflanze getrennt, im Anschluss schonende getrocknet und danach weiterverarbeitet. Allerdings ist der Aufwand besonders hoch, was heißt, dass es nicht wirtschaftlich ist und nur noch sehr selten angewendet wird.
  • CBD Gewinnung durch Trocken-Sieben: Beim Trocken-Sieben werden äußerst feine Siebe eingesetzt, damit das CBD von der Hanfpflanze getrennt werden kann. Die Endresultate lassen jedoch zu Wünschen übrig und es sind zahlreiche Pflanzenrückstände im Produkt zu finden, weshalb es als minderwertig eingestuft wird. Auch dieses Verfahren wird nur selten angewandt.

Die hochwertigste Methode, um CBD Extrakt zu gewinnen, ist ganz klar die CO2 Extraktion. Aus diesem Grund sollte beim Kauf von CBD Öl darauf geachtet werden, dass dies auf dem Fläschchen vermerkt ist, um auch wirklich gute Qualität zu erhalten.

So kann man eigenes CBD Öl herstellen

Selbstverständlich ist es auch möglich, eigenes CBD Öl herzustellen. Allerdings, und das sollte nicht vergessen werden, ist es illegal und auch die Konzentration des Öls ist nicht so hoch. Wer jetzt denkt, dass man dazu einfach Cannabissorten nutzen kann, die kein THC enthalten, sollte auch hier vorsichtig sein. Denn die Gesetzeslage ist sehr schwammig formuliert und kann tatsächlich Auslegungssache sein. Daher raten wir natürlich davon ab, das CBD Öl selbst herzustellen.

Wer es dennoch versuchen möchte, benötigt folgende Zutaten:

  • 30 g zermahlene Knospen oder etwa 80 g getrockneter oder zermahlener Beschnitt
  • Getreidealkohol
  • Feines Sieb
  • Schüssel aus Glas
  • Auffangbehälter
  • Zwei Töpfe, die ineinander passen und noch Platz haben
  • Holzlöffel und Silikonspatel
  • Trichter
  • Plastikspritze

Die Zubereitung:

  1. Alles gut reinigen und desinfizieren.
  2. Die Knospen oder den Beschnitt in eine Schüssel geben und mit Getreidealkohol vollständig bedecken.
  3. Die Mischung muss mindestens 5 Minuten ziehen und immer wieder umgerührt werden, damit das Harz austreten kann. Hier bitte einen Holzlöffel zum Umrühren verwenden.
  4. Nach gut 5 Minuten werden die Pflanzenteile durch ein Sieb gefiltert und gut ausgepresst.
  5. Die ausgepressten Pflanzenteile dann nochmals in Getreidealkohol geben und die Prozedur wiederholen.
  6. Die gefilterte Flüssigkeit im Wasserbad erhitzen, bis es blubbert. Nun muss der Alkohol langsam verdampfen, was circa 15 bis 30 Minuten dauern kann. Immer wieder umrühren, damit die Flüssigkeit nicht zu heiß wird.
  7. Sobald der Alkohol verdampft ist, bleibt eine klebrige, ölige Masse übrig, die dann in eine Flasche abgefüllt wird.
  8. Diese Abfüllung muss zügig vonstattengehen, da das Öl beim Erkalten zähflüssig wird. Je kälter das Öl ist, desto schwieriger ist es abzufüllen.
  9. Den Topf mit einem Silikonspatel auskratzen, damit alles in die Flasche gefüllt werden kann.
  10. Nun die Flasche mit einem sehr hochwertigen Pflanzenöl (Olivenöl) auffüllen, um den CBD Extrakt zu verdünnen.
  11. Die Flasche gut verschließen und an einem kühlen und dunklen Ort aufbewahren.

TIPP: Wer Creme aus dem Extrakt herstellen möchte, kann hierzu Kokosöl nutzen.

Diese Wirkung hat CBD Öl auf den Körper

CBD ist ein Stoff, der innerlich wie auch äußerlich seine positive Wirkung entfalten kann. Wie in zahlreichen Studien und Untersuchungen belegt wurde, kann er bei den unterschiedlichsten Krankheiten und Beschwerden hilfreich angewendet werden und kann diese lindern oder gar heilen. Je nach Beschwerdebild sollte jedoch eine entsprechende Dosis verwendet werden.

Auch wenn CBD Öl in Deutschland noch immer umstritten ist, gibt es beispielsweise eine Klinik in Barcelona, die sich auf CBD Therapien spezialisiert hat. Zudem wird Cannabis in immer mehr Ländern legalisiert und auch in Deutschland wird es nicht mehr allzu lange dauern, bis hier ein Ruck durch die Gesellschaft geht.

Nachdem die Forscher das körpereigene Endocannabinoid System im menschlichen Körper entdeckt haben, wurde CBD deutlich interessanter. Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass das konsumierte CBD mit dem Endocannabinoid System eine Verbindung eingeht und so in vielen Bereichen des Körpers seine positive Wirkung entfalten kann. (2)

Hierzu dockt es an die unterschiedlichen Rezeptoren an, die beispielsweise im Nervensystem wie auch im Magen-Darm-Trakt vorhanden sind. Dies heißt, dass CBD nicht nur auf das Nervensystem eine Wirkung hat, sondern auch im Magen-Darm-Trakt seine Wirkung entfalten kann. Doch auch in anderen Bereichen des Körpers sind diese Rezeptoren vorhanden, weshalb CBD Öl eine so breite Wirkweise hat.

CBD selbst hat einen entzündungshemmenden Effekt und wirkt zudem schmerzlindernd, weshalb CBD Öl sehr gut bei chronisch entzündlichen Krankheiten eingesetzt werden kann. Auch bei Migräne hat sich CBD Öl bewährt und kann hier die Schmerzen deutlich lindern. Somit kann die Einnahme von Schmerzmitteln reduziert werden, was sich natürlich auch positiv auf den Körper auswirkt.

Medizinisches Cannabis, welches zu gleichen Teilen aus CBD und THC besteht, wird vor allem in der Krebstherapie eingesetzt. Hier kann es die Nebenwirkungen einer Chemotherapie deutlich lindern und den Patienten helfen. Zum einen werden Schmerzen mit dem medizinischen Cannabis gelindert und zum anderen kann es die Entzündungen der Schleimhaut deutlich dämpfen. Weiterhin soll es auch die Krebszellen beeinflussen und diese schwächen, was heißt, dass sie für die Chemotherapie empfänglicher sind und besser bekämpft werden können.

Weiterhin wird medizinisches Cannabis auch bei Multiple Sklerose, Epilepsie, Morbus Crohn, Diabetes sowie bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Demenz eingesetzt. Leider noch nicht so, wie erhofft, da sich die Ärzte noch immer weigern, medizinisches Cannabis zu verschreiben. Obwohl in Studien bewiesen ist, dass es auch oben genannte Krankheiten einen positiven Einfluss hat, sehen Ärzte Cannabis noch immer als Droge an.

Doch nicht nur das medizinische Cannabis wirkt sich positiv auf den Körper aus. CBD Öl bzw. CBD Extrakt hat folgende Eigenschaften:

  • Wirkt angstlösend und beruhigend
  • Hilft bei Stress
  • Fördert den Schlaf
  • Kann die Stimmung aufhellen und bei Depressionen helfen
  • Kann bei Magenverstimmungen helfen
  • Wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd
  • Kann sich positiv auf Diabetes Typ 2 auswirken
  • Hat eine positive Wirkung auf den Blutdruck
  • Lindert Herzrasen
  • Entkrampft den Körper
  • Ist hilfreich bei Übelkeit und Erbrechen
  • Wirkt appetithemmend (VORSICHT!)
  • Kann bei Akne hilfreich sein
  • Wirkt sich positiv auf Bewusstseinsstörungen aus
  • Kann Tumorwachstum hemmen

Anhand dieser zahlreichen Beispiele sieht man, wie vielseitig CBD ist. Es hat aber noch einen weiteren Vorteil, der nicht von der Hand zu weisen ist. Kinder wie auch Haustiere können problemlos mit CBD Öl behandelt werden.

Studien zu CBD Öl

Cannabis ist schon seit einigen Jahrhunderten ein Heilmittel und wurde bei den unterschiedlichsten Beschwerden von den Urvölkern genutzt. Durch das Verbot wurde lange Zeit nur spärlich geforscht. Denn es gab immer Wissenschaftler, die wissen wollen, welche Wirkung CBD hat und ließ sich durch das Verbot nicht aufhalten.

Der Durchbruch kam jedoch, nachdem das körpereigenen Endocannabinoid System entdeckt wurde. Seitdem wird kräftig geforscht und untersucht und die Wissenschaftler konnten zahlreiche Wirkweisen von CBD belegen.

So konnte etwa bewiesen werden, dass Patienten, die an Parkinson oder Alzheimer litten eine deutlich bessere Lebensqualität mit CBD hatten. (3)

Doch auch bei Epilepsie ist CBD mittlerweile ein sehr geschätztes Produkt, welches die Krampfanfälle nicht nur verringert, sondern auch signifikant lindern kann. (4)

Weiterhin wurden Studien und Untersuchungen zu Depressionen, Schlafstörungen oder auch chronischen Schmerzen durchgeführt. Doch auch zum Tourette Syndrom, Pankreatitis, Lungenverletzungen oder posttraumatischen Belastungsstörungen wurde geforscht.

  • CBD hilft bei akuter Pankreatitis (5)
  • CBD bei akuten Lungenverletzungen (6)
  • CBD bietet sich zur Behandlung von Depressionen an (7)
  • CBD wirkt Schlafstörungen entgegen (8)
  • CBD bei chronischen Schmerzen (9)
  • CBD beim Tourette Syndrom (10)
  • CBD bei posttraumatischen Belastungsstörungen (11)
  • CBD bei MS (12)

CBD für Kinder

Auch Kinder können vom CBD Öl profitieren. Hier ist allerdings anzuraten, dass ein CBD Öl mit Geschmack gekauft wird, da es doch sehr gewöhnungsbedürftig ist und nicht gerade lecker schmeckt. Auch CBD Globuli wären eine Alternative zum CBD Öl, da diese von Kindern in der Regel sehr gut angenommen werden.

Wie Wissenschaftler herausgefunden haben ist CBD ideal für Kinder. Insbesondere bei Kindern, die an ADS/ADHS oder auch Epilepsie und Autismus leiden, kann CBD eine sehr hilfreiche Alternative sein. Zum einen wird durch das CBD die Konzentration erhöht und auch der psychische sowie physische Zustand soll laut Erfahrungsberichten signifikant verbessert werden.

Kinder mit Epilepsie sollen sogar viel seltener Anfälle haben und es gibt Eltern, die berichten, dass die Anfälle um mehr als 70 Prozent reduziert wurden. Weiterhin schlafen die Kinder ruhiger und auch die motorischen Fähigkeiten wurden deutlich verbessert.

CBD Öl ist also ein sehr hilfreiches Mittel bei den unterschiedlichen Beschwerden und Krankheiten und kann den Kids dabei helfen, sich besser zu konzentrieren und Ihre Krankheit besser zu verarbeiten.

CBD für Haustiere

Sogar Haustiere können vom CBD Öl profitieren. Nicht nur bei älteren Tiere mit chronischen Schmerzen oder bei Tieren mit Epilepsie kann das wertvolle CBD Öl eingesetzt werden. Auch zu diesen Behandlungsmöglichkeiten kann das CBD Öl bei Tieren genutzt werden:

  • Beweglichkeit und Aktivität fördern
  • Neurologische Funktionen verbessern
  • Verdauung verbessern
  • Immunsystem unterstützen
  • Angst, Stress und Unruhe lindern
  • Behandlung von Infektionen
  • In der Wundheilung
  • Behandlung von altersbedingten Symptomen
  • Den Weg über die Regenbogenbrücke erleichtern

Weiterhin kann CBD Öl auch bei psychischen Störungen zum Einsatz kommen. Sogar bei Krebs hat sich das CBD Öl bei Haustieren bewährt.

Die Dosierung bei Haustieren ist natürlich anders als beim Menschen. Für Haustiere gilt 2 Tropfen CBD Öl pro 5 kg Körpergewicht. Allerdings sollte die Behandlung mit einem Tropfen pro Tag starten und dann langsam erhöht werden.

Mittlerweile sind sogar spezielle CBD Tropfen für Haustiere im Handel erhältlich. Wobei es kein Problem ist, wenn die Haustiere mit dem „normalen“ CBD Öl für Menschen behandelt werden.

Die unterschiedlichen CBD Konzentrationen

Wie oben bereits geschrieben, gibt es die unterschiedlichen CBD Öle. Dabei sollte jeder wissen, dass es keinen Unterschied macht, ob man ein CBD Öl mit 2 oder mit 5 Prozent einnimmt. Wichtig ist die Dosierung dieser CBD Öle. Bei großen oder chronischen Beschwerden und schweren Krankheiten sollte die Dosierung natürlich höher ausfallen, wie bei kleinen Beschwerden oder zur Vorbeugung.

Weiterhin ist es wichtig zu wissen, dass 5 Tropfen CBD Öl 2 Prozent die gleiche Konzentration wir 2 Tropfen CBD Öl 5 Prozent haben. Dies heißt, dass von dem niedrig dosierten Öl mehr Tropfen unter die Zunge getropft werden sollten, als von dem höher dosierten Öl.

WICHTIG: Bei der ersten Einnahme von CBD Öl sollte immer mit einer geringen Dosierung begonnen werden, damit sich der Körper an das CBD gewöhnen kann. Daher ist es empfehlenswert ein CBD Öl mit 5 Prozent zu erwerben und von diesem am Abend 3 Tropfen unter die Zunge zu tropfen. Nach wenigen Tagen kann die Dosis erhöht werden, wenn das CBD Öl gut vertragen wird.

Die Dosis kann problemlos immer weiter erhöht werden, bis eine Besserung eintritt. Eventuell ist es empfehlenswert nach einiger Zeit ein höher dosiertes CBD Öl zu kaufen.

Nebenwirkungen von CBD Öl

CBD hat auch Nebenwirkungen, die aber nicht auftreten müssen. Jeder Mensch reagiert anders auf den Wirkstoff und es kann bei empfindlichen Menschen zu Schwindel, Müdigkeit, Durchfall oder Erbrechen und Kopfschmerzen führen. Auch ein trockener Mund oder niedriger Blutdruck können Nebenwirkungen von CBD Öl sein. Meist treten diese Nebenwirkungen auf, wenn die Dosis zu hoch war. Daher sollte immer mit einer geringen Dosis begonnen werden.

Zudem sollten Schwangere und stillende Mütter ganz auf CBD Öl verzichten, da die Wirkung auf das Baby noch nicht erforscht ist.

CBD Öl ist vielseitig und ein absoluter Allrounder für nahezu alle Beschwerden. Daher lohnt es sich auf jeden Fall immer, ein Fläschchen CBD Öl im Haus zu haben. Insbesondere bei chronischen Erkrankungen ist es jedoch wichtig, dass das CBD Öl regelmäßig eingenommen wird, damit sich die Wirkung voll entfalten kann.

Quellenangaben

1

https://www.sciencedirect.com/topics/biochemistry-genetics-and-molecular-biology/cannabigerol

2

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21916860

3

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28217094

4

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26800377

5

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22850623

6

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22265864

7

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15888515

8

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23343597

9

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21426373

10

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28796166

11

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23670490

12

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27890794