Grapefruitkernextrakt

Grapefruitkernextrakt wird als Superfood gehandelt, welches einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben könnte. Neben antibakteriellen Wirkungsweise wird auch von einem Schutz vor Tumoren und einer Schutzwirkung für den Magen gesprochen. Dieser Artikel soll auf Basis wissenschaftlicher Studien die Auswirkung einer Anwendung des Extrakts auf die menschliche Gesundheit näher erforschen.

Artikel durch 35 anerkannte Studien verifiziert

Grapefruitkernextrakt – Fakten & Studien zum Superfood

Grapefruitkernextrakt – englisch Grapefruit Seed Extract – ordnet sich bereits seit einigen Jahren in die immer länger werdende Liste der sogenannten Superfoods ein. Verbraucher versprechen sich von deren Verzehr positive Aspekte für die Gesundheit, wie einen besseren Schutz vor Tumorerkrankungen. Für Hersteller und Händler geht es hier natürlich ums Geld.

Im Hinblick auf das Superfood Grapefruitkernextrakt wird regelmäßig mit antioxidativer und antimikrobieller Wirkung geworben (1)  (2). Autoren diverser Bücher beschreiben Grapefruitkernextrakt sogar als Alternative zur Einnahme von Antibiotika (3) oder halten es für gegen Durchfall und Asthma wirksam. Grundsätzlich enthalten Zitrusfrüchte wie die Grapefruit Inhaltsstoffe, die tatsächlich chemoprotektiv bzw. therapeutisch wirksam sein können. Wissenschaftler haben in einigen Studien Hinweise auf eine Wirkung gegen einige Tumorarten (4) und positive kardiovaskuläre Effekte gefunden (5). Halten die Versprechen hinsichtlich des Grapefruitkernextrakts einer Überprüfung mithilfe verfügbarer wissenschaftlicher Studien stand?

Was ist Grapefruitkernextrakt?

Grapefruitkernextrakt ist ein Produkt, das als Nahrungsergänzungsmittel und in der Kosmetikbranche benutzt wird. Für die Herstellung werden:

  • Grapefruitkerne
  • weiße Haut

der Grapefruit benutzt. Die Bestandteile fallen in der Verarbeitung der Früchte als Abfallprodukt an. Für die Gewinnung des Extrakts werden die Bestandteile zermahlen und anschließend mit einem Lösungsmittel versetzt.

Angeboten wird das Produkt heute in der Regel als Lösung, seltener in Form von Tabletten. Der Vertrieb erfolgt in aller Regel online im Versandhandel. Alternativ kann Grapefruitkernextrakt auch in größeren Apotheken oder Drogerien erworben werden. Im Normalfall werden für die innere Anwendung einige Tropfen in Wasser verdünnt.

Die Wirkung von Grapefruitkernextrakt im Überblick

Grapefruitkernextrakt wird besonders in der populärwissenschaftlichen Literatur als natürlicher Nahrungsmittelzusatz beschrieben, der in viele Richtungen positive Effekte verbreitet. Immer wieder wird in diversen Publikationen (6)  (7) auf eine hohe Wirksamkeit gegen:

  • Herpes
  • Scheiden- oder Hautpilzerkrankungen
  • Atemwegsinfekte
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden
  • Entzündungen

verwiesen. Einige Publikationen gehen weit über die antimykotische, antivirale und antibakterielle Wirkung hinaus. Dem Extrakt aus Grapefruitkernen werden positive Einflüsse auf folgende Erkrankungen:

  • AIDS
  • Gelenkentzündungen
  • Morbus Crohn
  • Malaria
  • Migräne

zugeschrieben. Viele der populärwissenschaftlichen Quellen beziehen sich in diesem Zusammenhang auf wissenschaftliche Studien, welche die Wirkung des Grapefruitkernextrakts nachgewiesen haben. Die Betrachtung vorhandener wissenschaftlicher Quellen weist allerdings für einige der dem Grapefruitkernextrakt zugeschriebenen Wirkungen keine entsprechenden evidenzbasierten Erkenntnisse nach.

Zu den aufsehenerregenden Studien zum Thema Grapefruitkernextrakt gehört eine Arbeit aus Greifswald. Die Autoren haben sechs kommerzielle Grapefruitkernextrakt-Produkte auf ihre Wirksamkeit gegen verschiedene Keime untersucht – auch unter Betrachtung der eingesetzten Konservierungsstoffe (Benzethoniumchlorid, Triclosan, Methylparaben). Das Ergebnis: Die Grapefruitkernextrakt-Produkte hatten tatsächlich anti-mikrobielle Wirkung. Allerdings zeigte sich in Kontrolluntersuchungen, dass Grapefruitkernextrakt ohne die Konservierungsstoffe eine entsprechende Wirkung fehlte. Die Autoren führten die Wirkung daher im Wesentlichen auf Benzethoniumchlorid, Triclosan und Methylparaben zurück (8).

Die Greifswalder Grapefruitkernextrakt-Studie hat den Anstoß gegeben, sich mit dem Nahrungsmittelzusatz kritisch auseinanderzusetzen. Einige Autoren haben dem Grapefruitkernextrakt in der Vergangenheit jegliche positive Wirkung abgesprochen. Mittlerweile ist das Bild – aufgrund neuer Arbeiten – differenzierter.

Neuere Studien zu den im Extrakt enthaltenen Studien zeigen, dass Grapefruitkernextrakt unter anderem Polyphenole und diverse Flavonoide enthält. Dazu gehöre unter anderem Hesperidin und Naringin (9).

Inhaltsstoffe des Grapefruitkernextrakts

Grapefruit wird heute in Mitteleuropa bzw. Deutschland zuerst als Nahrungsmittel wahrgenommen. Aufgrund des Geschmacks tritt die Frucht hinter Orangen und andere Zitrusfrüchte zurück. In einigen Ländern wird die Grapefruit auch in der traditionellen Medizin verwendet – gegen virale Infektionen, Mykosen oder Bakterien und Entzündungen. Produkte der Grapefruit (wie Saft) ist laut einigen Studienautoren eine Quelle (10) für:

  • Vitamin C
  • Vitamin A
  • Vitamin B5
  • Mineralstoffe (Eisen, Kalzium usw.)
  • Terpene
  • Limonoide
  • Folsäure.

Zudem enthält die Grapefruit Flavonoide (11), von denen Naringin in den Vordergrund rückt (12). Enthalten sind zudem:

  • Hesperidin/Neohesperidin
  • Quercetin
  • Kämpherol
  • Rutin
  • Poncirin (13).

Studien haben in der Vergangenheit zeigen können, dass verschiedene Flavonoide bzw. die daraus entstehenden Derivate positive Wirkungen haben. So konnte bereits in den 1980er Jahren eine Studie die antiulceröse Wirkung von Naringin bzw. dem daraus gebildeten Naringenin unterstreichen (14). Naringin wird für den Einfluss der Grapefruit auf die Triglyceride im Blutkreislauf verantwortlich gemacht (15). Studienautoren sprechen dem Flavonoid darüber hinaus einen positiven Effekt auf die DNA-Reparaturfähigkeit nach oxidativer Schädigung zu (16).

Auch andere Pflanzenstoffe in den Grapefruitkernen sind biologisch aktiv. So hat das Flavonoid Hesperidin in Studien Knochenschwund bei Mäusen hemmen können (17). Parallel wurde eine absenkende Wirkung auf die Konzentration der Serum- und Leberfette festgestellt (18). Zudem setzt an der Leber auch das in der Grapefruit vorhandene Naringin an (19)  (20).

In welchem Umfang die Pflanzenstoffe verfügbar sind, wird unter anderem von der Verarbeitung beeinflusst. Verschiedene Studien haben für ausgewählte Zitrusfrüchte gezeigt, dass der Gehalt in Extrakten in Abhängigkeit von der Herstellung variieren kann (21)  (22). Zudem stellt sich die Frage, wie sich die Zusammensetzung der Rohmaterialien für die Extrakte (Kerne, Schalen usw. der Grapefruit in unterschiedlichen Anteilen) auf die Konzentration der Pflanzenstoffe auswirkt. Im Rahmen künftiger Studien gilt es zu prüfen, inwiefern die im Grapefruitkernextrakt enthaltenen Stoffe tatsächlich eine biologisch wirksame Konzentration erreichen.

Grapefruitkernextrakt: Was ist bei der Dosierung zu beachten?

Grapefruitkernextrakt wird von Befürwortern als potentes Mittel gegen Pilze, Viren und Bakterien angesehen. In der Praxis existieren bisher nur wenige Studien, die sich abseits von Aspekten für die Kosmetikbranche oder Lebensmittelindustrie (23)  (24)  (25) mit dem Grapefruitkernextrakt ernsthaft auseinandersetzen. Entsprechend schwierig sind Aussagen und Anwendungshinweise hinsichtlich der Dosierung. Grapefruitkernextrakt ist kein anerkanntes Arzneimittel – es handelt sich um ein Nahrungsergänzungsmittel. Offizielle Verzehrempfehlungen fehlen daher.

Populärwissenschaftliche Literatur empfiehlt für Grapefruitkernextrakt die Einnahme zwischen einem bis drei Tropfen, die mehrmals (meist 3x) täglich in verdünnter Form in Wasser eingenommen werden sollen. Parallel bietet der Handel heute das Extrakt auch in Tablettenform an. Seitens der Hersteller werden in aller Regel entsprechende Verzehrempfehlungen für die Produkte gegeben.

Ausgehend von der Vermutung, dass die gesundheitlich positiven – also die antioxidativen und antientzündlichen Wirkungen durch die Flavonoide bestimmt werden – ergeben sich für die praktische Anwendung mehrere Probleme. Seitens der Hersteller beschränken sich die Angaben hier in der Regel auf Bezeichnungen wie Grapefruit-Bioflavonoide. Unklar bleibt die Zusammensetzung und Konzentration der einzelnen Vertreter. Erschwert wird das Ganze durch die, in welcher Dosis die Pflanzenstoffe überhaupt wirksam sind. Wird die in Studien eingesetzte Dosis der biologisch wirksamen Flavonoide wie Naringin herangezogen, müsste die Dosis zwischen 10 mg bis 80 mg pro Kilogramm Körpergewicht liegen. Die allgemein verfügbaren Verzehrempfehlungen für Grapefruitkernextrakt liegen deutlich unterhalb diesen Werten.

Ein weiteres Problem sind die in den Produkten eventuell nachweisbaren Prozessmittelrückstände oder zugesetzten Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel – etwa das umstrittene Benzethoniumchlorid. Hinsichtlich des Verzehrs ist die Verwendung von Konservierungsstoffen umstritten. Benzethoniumchlorid, das in den späten 1990er Jahren in Grapefruitkernextrakt-Produkten nachgewiesen wurde, hat zwar antibakterielle Wirkung (26). Allerdings ist es in Deutschland nicht für die Verwendung in Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln zugelassen. 1998 warten daher das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) vor diesen Produkten und wies auf die Möglichkeit hin, dass Benzethoniumchlorid auch bei äußerlicher Anwendung nicht unproblematisch ist (27). Präparate mit entsprechenden Inhaltsstoffen sollten daher gemieden werden.

Grapefruitkernextrakt und Wechselwirkungen mit Arzneimitteln

Bei der Einnahme von Grapefruitprodukten ist weiterhin auf mögliche Wechselwirkungen mit verordneten Arzneimitteln zu achten. In den 1980er Jahren hat die Medizin erkannt, dass beispielsweise Grapefruitsaft auf das intestinale Cytochrome P450-System hemmend einwirkt (28)  (29). Durch diese Reaktion beeinflusst Grapefruitsaft die Aufnahme verschiedener Medikamente nachteilig.

Einige Autoren raten daher bestimmten Personengruppen vom Verzehr des Grapefruitsafts ab. Verantwortlich für die enzymhemmende Wirkung werden die Inhaltsstoffe im Saft gemacht – zu denen verschiedene Flavonoide gehören (30). Nach der Aufnahme werden diese zu Aglyconen sowie Zucker umgesetzt – und sind nach Ansicht einiger Forscher in der Lage, das Cytochrome P450-System zu hemmen. Für Grapefruitsaft ist diese Wirkung dokumentiert, für Grapefruitkernextrakt fehlen entsprechende Studien. Allerdings gehören auch hier Flavonoide zu den Inhaltsstoffen (31).

Antimikrobielle Wirkung des Grapefruitkernextrakts

Hinsichtlich der antimikrobiellen/antibakteriellen Wirkung von Grapefruitkernextrakt gehen die Meinungen auseinander. Vor dem Hintergrund der Arbeit von Woedtke sind Zweifel an der Wirkung gewachsen bzw. wird die Wirkung im Wesentlichen den Konservierungsmitteln der Extrakte zugeschrieben.

  1. Grapefruitkernextrakt ist erfolgreich im Kampf gegen Bakterien und Pilze
    Eine kroatische Studie widerspricht der obigen Haltung grundlegend. Die Autoren der Universität Zagreb stellten aus handelsüblichen Grapefruit ein Extrakt mit 70 Prozent Ethanol her. Das so gewonnene Testmedium wurde gegen 20 Bakterien und 10 Hefepilze eingesetzt. Zur Kontrolle führten die Autoren Tests mit 70-prozentigem Ethanol durch. In der Studie zeigte sich das Extrakt besonders wirksam gegen:
  • Listeria monocytogenes
  • Streptococcus faecalis
  • Bacillus subtilis.

Zudem wirkte das Grapefruitkernextrakt gegen Hefen wie

  • Saccharomyces cerevisiae
  • Kluyveromyces maxianus
  • Candida tropicalis

deutlich hemmend auf das Wachstum (32).

  1. Hefeorganismen in Makgeolli reagieren auf Grapefruitkernextrakt
    Antibakterielle Wirkung von Grapefruitkernextrakt lässt sich aus einer weiteren Studie ableiten. Ein Forscherteam aus Südkorea hat den Einfluss des Extrakts auf die Haltbarkeit von Makgeolli bzw. Aktivität von Bakterien in Makgeolli untersucht. Hierbei handelt es sich um ein alkoholisches Getränk, das mit Hefen hergestellt wird. In den Versuchen erreichte die Zugabe von Grapefruitkernextrakt deutlich hemmende Eigenschaften auf die Aktivität der Mikroorganismen (33).
  2. Grapefruitkernextrakt hemmt E. coli Bakterien
    Wissenschaftler aus den USA und Korea haben die Wirkung mehrerer Pflanzenextrakte – darunter auch Grapefruitkernextrakt – auf Escherichia coli Stämme untersucht. Die Studie unterstützt die These, dass das Extrakt aus den Grapefruitkernen antibakteriell wirkt (34). Wissenschaftler vermuten hinter dieser Wirkung die darin enthaltenen Flavonoide. Antibakterielle Wirkung hat beispielsweise Ponciretin in Studien gezeigt (35).

Kardiovaskuläre Wirkung von Grapefruitkernextrakt

Grapefruitkernextrakt wird auch in der traditionellen Medizin einiger afrikanischer Länder benutzt. Hierzu wird unter anderem in Nigeria ein alkoholischer Auszug aus den Kernen hergestellt. Verwendung findet das Extrakt unter anderem in der Behandlung von Diabetes. Eine Studie hat anhand von Tierversuchen untersucht, ob sich die empirischen Erfahrungen wissenschaftlich untermauern lassen. Hierzu wurde Ratten das Extrakt in unterschiedlicher Dosis verabreicht.

Nach Auswertung der Ergebnisse ließ sich eine deutliche Verringerung der für kardiovaskuläre Erkrankungen verantwortlichen Risikofaktoren feststellen. Parallel zeigte sich eine Wirkung des Extrakts auf den Blutzuckerspiegel (36). Eine Bewertung der Ergebnisse wird durch die Tatsache erschwert, dass das Extrakt gelöst in DMSO verabreicht wurde. Dimethylsulfoxid werden antioxidative und antientzündliche Wirkung zugeschrieben (37). Einige Tropfen des Extrakts in Wasser hätten sicherlich ein aussagekräftigeres Bild mit sich gebracht.

Magenschützende Wirkung von Grapefruitkernextrakt

Die chemoprotektive Wirkung von Grapefruitkernextrakt ist umstritten. Bekannt ist der Gehalt antibakteriell und antioxidativ wirkender Inhaltsstoffe. Die genauen Wirkprinzipien sind Gegenstand diverser Forschungsarbeiten. Ein polnisch-ukrainisch-deutsches Forscherteam hat die Wirkung von Grapefruitkernextrakt auf durch Alkohol und Stress verursachte Läsionen des Magens untersucht. Der Tierversuch konnte zeigen, dass Grapefruitkernextrakt eine protektive Wirkung entfaltet. Verabreicht wurden bis zu 80 mg pro Kilogramm Körpergewicht.

Im Versuch zeigte sich, dass die niedrigste Dosis von 8 mg/Kilogramm keine Wirkung zeigte. Ab 16 mg je Kilogramm Körpergewicht zeigte sich eine dosisabhängige positive Wirkung des Grapefruitkernextrakts auf die Läsionen (38).

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