Mönchspfeffer

Der Mönchspfeffer ist eine Pflanzenart, die in den warmen Ländern rund um das Mittelmeer, in Zentralasien und Indien beheimatet ist. Als beliebte Heilpflanze wird der Mönchspfeffer verwendet, um Frauenleiden zu reduzieren und den weiblichen Zyklus zu modulieren und stabilisieren. Doch auch Männer profitieren von seiner Wirkung, da er Störungen der Libido beheben und einen Kinderwunsch erfüllen kann.

Artikel durch 47 anerkannte Studien verifiziert

Was ist Mönchspfeffer?

Der Strauch kann eine Höhe von bis zu vier Metern erreichen, seine Blüten sind klein und haben meist eine violette, blaue oder weiße Farbe. Er gehört zu der Familie der Lippenblütler und stammt aus der Gattung der Vitex, wodurch er seine wissenschaftliche Bezeichnung Vitex agnus-castus erlangt.

Doch vor langer Zeit erfüllte der Mönchspfeffer noch einen ganz anderen Nutzen: Er wurde nicht nur zur Förderung der Fruchtbarkeit verwendet, sondern auch dafür, den männlichen Geschlechtsrieb herabzusetzen. Zierte ein Zweig des Mönchspfeffers den Hals eines Mannes, galt dies als Zeichen der Keuschheit. Auch Mönche machten sich diese Eigenschaft zu Nutzen, indem sie die Heilpflanze als natürliches Anaphrodisiakum verwendeten. Darüber hinaus wurden die getrockneten Früchte des Mönchspfeffers, dank ihres scharfen Geschmacks, zum Würzen eingesetzt (1). Die Pflanze hat sich nicht nur einen Namen gemacht, er ist heute als Mönchspfeffer, Keuschlamm oder Liebfrauenbettstroh bekannt, in der Wissenschaft wird er als Vitex agnus-castus bezeichnet.

Wozu braucht der Mensch Mönchspfeffer?

Mönchspfeffer

Die getrocknete reife Frucht von Mönchspfeffer wird vor allem dazu genutzt, Symptome des prämenstruellen Syndroms und Wechseljahresbeschwerden zu behandeln. Der Mönchspfeffer erlangt damit einen hohen Stellenwert in der Frauenheilkunde und ist in einigen Ländern ein aktiver Wirkstoff von Naturkostprodukten (2).

Mönchspfeffer hat eine hormonmodulierende Wirkung, eine Einnahme erhöht die Synthese von Progesteron (Gelbkörperhormon) und zudem seine Bindungskapazität. Meist kommt Mönchspfeffer als Fertigarzneimittel zum Einsatz (3). Eine Therapie mit Mönchspfeffer kann bei folgenden Krankheitsbildern beachtliche Erfolge erzielen:

  • Prämenstruelles Syndrom (PMS)
  • Rhythmusstörungen der Regelblutung (Regeltempoanomalien)
  • Spannungs- und Schwellungsgefühl in den Brüsten (Mastodynie)
  • Kinderwunsch und Potenzstörungen
  • Anregen der Produktion von Muttermilch in der Stillzeit
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Regulierung eines hormonellen Ungleichgewichts (auch bei Tieren)
  • Enquines Cushing Syndrom (PPID)

Doch der Mönchspfeffer wird nicht nur als wichtiger Bestandteil der Frauenheilkunde angesehen, er ist auch für die Tiermedizin von großer Bedeutung. So kann das Krankheitsbild des enquinen Cushing Syndroms (ECS), eine Hormonstörung, die besonders ältere Pferde betrifft, mit einer Behandlung des Vitex agnus-castus Extraktes deutlich verbessert werden. Auch Männer können von der Einnahme von Mönchspfeffer profitieren, da er einen Einfluss auf den Prolaktin-Spiegel hat, wodurch die Lust gesteigert und Erektions- sowie Fruchtbarkeitsstörungen behandelt werden können.

Dosierung von Mönchspfeffer

Auch beim Mönchspfeffer klafft die Spanne der empfohlenen Dosierungen, wie es für die meisten pflanzlichen Mittel mit Indikationen im gynäkologischen Bereich typisch ist, recht weit auseinander.

Die empfohlene Dosis liegt, entsprechend den publizierten Monographien der Kommission E – einer wissenschaftlichen Sachverständigenkommission für pflanzliche Arzneimittel des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes (BGA) und des heutigen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Deutschland – aus den Jahren 1985 bis 1992 bei 30-40 mg pro Tag (4).

Die Anwendungsgebiete jedes der Arzneimittel umfassen:

  • Rhythmusstörungen der Regelblutung (Regeltempoanomalien)
  • Spannungs- und Schwellungsgefühl in den Brüsten (Mastodynie)
  • monatlich wiederkehrende Beschwerden vor Eintritt der Regelblutung (Prämenstruelle Beschwerden, PMS)

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Spannungs- und Schwellungsgefühl in den Brüsten sowie bei Störungen der Regelblutung zunächst ein Arzt aufgesucht werden sollte, da es sich um Erkrankungen handeln kann, die einer ärztlichen Untersuchung bedürfen.

Dosierung bei PMS und Menstruationsbeschwerden

In einigen Studien wird eine Verbesserung von PMS-Symptomen durch eine Einnahme von Mönchspfeffer beschrieben. Eine deutsche Studie (5) empfiehlt eine Dosierung des Mönchspfeffer-Extraktes (Ze 440) von 20 mg. Die Anwendung erfolgte hierbei über drei Monatszyklen. Es konnte dabei eine deutliche Linderung der prämenstruellen Symptome festgestellt werden. Eine höhere Dosis von 30 mg hatte im Vergleich dazu keinen intensiveren Einfluss auf den Schweregrad der Symptome.

Dosierung bei Rhythmusstörungen, Verzögerung und Ausbleiben der Regelblutung

Die Regulierung von Rhythmusstörungen der Regelblutung (Regeltempoanomalien) zählt zu den Anwendungsgebieten von Medikamenten, die Mönchspfeffer enthalten. Dazu zählt auch das Ausbleiben der Menstruation (Amenorrhoe). In einer Studie trat eine signifikante Besserung der Unregelmäßigkeiten durch eine Einnahme von 30 Tropen des Medikaments Mastodynon® pro Tag über 3 Monate hinweg ein (6).

Eine andere Studie (7) konnte mit einer Dosis von 7,5 ml des Medikaments Hypophyson® pro Tag eine deutliche Besserung der Zyklizität feststellen – speziell bei Frauen, bei denen die Monatsblutung zu selten, also verzögert, auftritt (Oligomenorrhö).

Bei Frauen, die an einer Erhöhung des Prolaktinspiegels (Hyperprolaktinämie) leiden, konnte das zyklische Auftreten der Menstruation mit einer Einnahme von 20 mg Strotan® pro Tag über 3 Monate hinweg verbessert werden (8). Die Dauer der Lutealphase (Gelbkörperphase) wurde dabei von 3,4 auf 10,5 Tage erhöht, womit sie sich deutlich an die gewöhnliche Dauer von 12 bis 14 Tagen angenähert hat.

Dosierung bei Kinderwunsch

Nicht selten ist ein unerfüllter Kinderwunsch auf Zyklusstörungen zurückzuführen. In diesem Fall kann Mönchspfeffer helfen, die Konzeptionschancen zu steigern. In einer Beobachtungsstudie, an der auch Frauen mit Kinderwunsch teilnahmen, wurden 23% der Frauen während der Behandlung mit einem Präparat (Ze 440), das Mönchspfeffer-Extrakt enthält, innerhalb von 3 Monatszyklen schwanger (9). Der Großteil der Patientinnen erhielt dabei eine Filmtablette mit einer Dosierung des Mönchspfeffer-Extraktes von 20 mg.

Dosierung in der Stillzeit

Eine Anwendung von Mönchspfeffer ist auch in der Stillzeit möglich. Einige Kräuter sind dafür bekannt, die Produktion der Muttermilch anzuregen. Zu ihnen zählt auch Vitex agnus-castus.

Dosierung in den Wechseljahren

Mönchspfeffer kann dazu genutzt werden, um Wechseljahresbeschwerden zu lindern. Dabei erweisen sich sowohl Öle, die aus den Früchten gewonnen werden, als auch diejenigen aus, die aus den Blättern der Pflanze hergestellt werden, als wirksam. Das ätherische Öl aus den Blättern scheint jedoch über ein breiteres Spektrum an Wirkungen zu verfügen, da es auch psychologische Aspekte anspricht (10). In manchen Fällen konnte bereits eine Dosierung von 20 mg pro Tag Erfolge erzielen, eine höhere Dosierung (beispielsweise 40 mg) kann jedoch sinnvoll sein.

Dosierung bei Pferden

Zahlreiche Pflanzen werden auch genutzt, um ein hormonelles Ungleichgewicht bei Pferden regulieren. Die Beeren des Mönchspfeffers werden in besonders schweren Fällen eingesetzt. Sie stellen die Produktion von Testosteron und werden als pflanzliches Kastrat genutzt (11). In der Anwendung wurde ein Teelöffel der gemahlenen Pflanze in das Futter der Tiere gegeben.

Mönchspfeffer: Dosierung im Überblick

Folgende Tabelle gibt einen Überblick über Dosierungen, die sich in wissenschaftlichen Studien in verschiedenen Anwendungsgebieten bewährt haben, und Dosierungsempfehlungen:

AnwendungsgebietDosis
Prämenstruelles Syndrom (PMS)20 mg
Ausbleiben der Menstruation (Amenorrhoe)30 Tropfen
Unregelmäßigkeiten des Zyklus8 bis 20 mg
Verkürzte Lutealphase (Gelbkörperphase)20 mg
Kinderwunsch20 mg
In den Wechseljahren20 bis 40 mg
Hormonelles Ungleichgewicht bei Tieren (Pferden)Ein Teelöffel (max. 15 Gramm pro Futterration)

In den meisten Fällen reicht bereits eine Dosierung von 20 mg aus, um beachtliche Erfolge zu erzielen.

Dosierung einzelner Präparate

Bei Medikamenten, die eine aus Mönchspfeffer gewonnene Tinktur enthalten, werden folgende Dosen empfohlen:

MedikamentArt des PräparatsAnwendung und Dosis
Agnolyt® (Madaus)Lösung1 × 40 Tropfen täglich morgens über mehrere Monate
Agnolyt® (Madaus)Hartkapseln1 × 1 Kapsel morgens über mindestens 3 Monatszyklen
Agnucaston® (Bionorica)Filmtabletten1 × 1 Filmtablette täglich über mehrere Monate
Feminon® A Hartkapseln (Cesra)Hartkapseln1 × 1 Kapsel täglich

Nebenwirkungen durch Mönchspfeffer möglich?

Die Einnahme von Arzneimitteln, die Keuschlammfrüchte enthalten, können folgende Symptome als Nebenwirkungen auftreten:

  • Kopfschmerzen
  • Bauchbeschwerden wie Übelkeit, Magen- oder Unterbauchschmerzen
  • Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Quaddelsucht (Nesselsucht)

Bei den ausgewählten Medikamenten konnten, neben den bereits genannten Symptomen, darüber hinaus folgende Nebenwirkungen festgestellt werden:

MedikamentArt des PräparatsHäufigkeitNebenwirkungen
Agnolyt® (Madaus)LösungSehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000)Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen mit Gesichtsschwellung, Atemnot und Schluckbeschwerden
Agnolyt® (Madaus)HartkapselnKeine AngabenSchwere Reaktionen mit Gesichtsschwellung, Atemnot und Schluckbeschwerden
Agnucaston® (Bionorica)FilmtablettenKeine AngabenPsychomotorische Unruhe, Verwirrtheitszustände und Halluzinationen
Feminon® A Hartkapseln (Cesra)HartkapselnKeine AngabenSchwere Reaktionen mit Gesichtsschwellung, Atemnot und Schluckbeschwerden

Es muss darauf hingewiesen, dass die Häufigkeit der Nebenwirkungen in den meisten Fällen nicht bekannt ist. Das bedeutet, dass die Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar ist. Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass die Symptome äußerst selten auftreten, da die wissenschaftliche Datenlage unzureichend ist.

Dies bestätigt die Tatsache, dass schwere Reaktionen bei einem der Präparate, Agnolyt® (Madaus), als sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000) und die für Keuschlammfrüchte typischen Nebenwirkungen als gelegentlich eingestuft wurden, was bedeutet, dass von 1.000 Patienten bei ein bis zehn Behandelten zu oben genannten Nebenwirkungen kam.

Mönchspfeffer in der Schwangerschaft

Mönchspfeffer in der Schwangerschaft

Viele Frauen träumen davon, schwanger zu werden. Mönchspfeffer kann helfen, ihren Traum zu erfüllen. Nicht selten ist ein unerfüllter Kinderwunsch auf Zyklusstörungen zurückzuführen. Es gibt einige wissenschaftliche Studien, die bestätigen, dass eine Einnahme des Pflanzenextraktes die Chancen auf eine Schwangerschaft erhöhen. Einem Teil der Frauen ist es gelungen, mit einer Behandlung von Mönchspfeffer innerhalb von 3 Monaten schwanger zu werden, weitere Frauen wurden innerhalb eines halben Jahres schwanger (12).

Dennoch wird von einer Einnahme von Mönchspfeffer während der Schwangerschaft abgeraten, da es unzureichend Informationen über die Sicherheit und Wirksamkeit in einer Schwangerschaft gibt. Da es sich bei Mönchspfeffer jedoch um ein beliebtes Mittel für Frauen im gebärfähigen Alter handelt und die Wirkstoffe der Heilpflanze zudem bei einem bislang unerfüllten Kinderwunsch Einsatz finden, ist es nicht unwahrscheinlich, dass ein Bruchteil dieser Frauen Mönchspfeffer unbewusst während einer Schwangerschaft eingenommen haben (13). Negative Auswirkungen auf das Wohl der Mutter oder des Kindes sind dabei keine bekannt.

Nach der Schwangerschaft können Präparate, die Mönchspfeffer enthalten, bedenkenlos eingenommen werden, eine Anwendung von Mönchspfeffer ist auch in der Stillzeit möglich. Einige Kräuter sind dafür bekannt, die Produktion der Muttermilch anzuregen. Zu ihnen zählt auch Vitex agnus-castus.

Mönchspfeffer Präparate - Tabletten, Tropfen, Kapseln

Es wird eine Vielzahl an Präparaten angeboten, die Mönchspfeffer enthalten. Grundsätzlich sind diese Produkte rezeptfrei. Sie können in Apotheken oder aber bei Online-Versandhändlern erworben werden. Angeboten werden Präparate dieser Heilpflanze größtenteils in Form von Tabletten, Kapseln, oder Tropfen. Es gibt jedoch auch Salben, die Mönchspfeffer enthalten. Darüber hinaus können auch Samen der Pflanze oder das Gewächs an sich erworben werden.

Mönchspfeffer: Tabletten und Kapseln

Tabletten und Kapseln zählen zu der am häufigsten genutzten Form des Mönchspfeffers. In der Regel sind die Produkte so zusammengesetzt, dass täglich eine Tablette bzw. Kapsel eingenommen wird. Die Anwendung erfolgt dabei über mehrere Monate hinweg.

Mönchspfeffer: Tropfen

Neben Tabletten oder Kapseln wird der Mönchspfeffer auch in Form von Tropfen angeboten. Diese Variante der Einnahme eignet sich besonders für eine individuelle Dosierung des Präparats. Für diejenigen, die sich zunächst vorsichtig an die Wirkung der Heilpflanze herantasten möchte, stellt diese Option eine ideale Lösung dar. Im Beispiel des Medikaments Agnolyt® (Madaus) werden morgens 40 Tropfen eingenommen. Das Präparat wird über mehrere Monate hinweg eingenommen.

Mönchspfeffer: Tee und Lebensmittel

Die Samen der Pflanze eignen sich ideal für die Zubereitung eines Tees. Mischungen, die Mönchspfeffer enthalten sind im Handel frei erhältlich. Besonders für Frauen, die unter Zyklusstörungen oder PMS leiden, erweist sich diese Form der Einnahm als optimale Möglichkeit, ihre Beschwerden zu lindern.

Darüber hinaus können Früchte des Mönchspfeffers in das Futter von Tieren gemischt werden. Auf diese Weise kommt der Mönchspfeffer zum Beispiel in der Therapie von hormonellen Störungen bei Pferden zum Einsatz (11).

Mönchspfeffer: Salbe

Da Mönchspfeffer auch in der Behandlung von Hauterkrankungen eine Anwendung findet, werden auch Salben angeboten, die den Extrakt der Heilpflanze enthalten. Das Präparat wird dabei direkt auf die entsprechende Stelle aufgetragen. So kann Mönchspfeffer dazu beitragen, die Symptome einer Akne oder Ekzeme zu lindern, Entzündungen zu hemmen oder Juckreiz zu behandeln.

Mönchspfeffer: Samen und Pflanze

Auch der Kauf einer Pflanze ist möglich. Der Mönchspfeffer wird überwiegend im Online-Handel angeboten – so können die Samen der Pflanze selbst geerntet werden. Eine weitere Option stellt der Kauf der Samen dar. Aus ihnen lassen sich zum Beispiel Tees zubereiten.

 

Mönchspfeffer kaufen – Worauf zu achten ist

In Apotheken werden zahlreiche Präparate angeboten, die Mönchspfeffer enthalten. Auch der Kauf bei Online-Händlern stellt jedoch eine Option dar.

Die gewünschte Art der Anwendung entscheidet dabei über die Form des Präparats, das gekauft werden sollte. Ist das Ziel die Behandlung von Hauterkrankungen, etwa Akne oder Juckreiz, sollte sich der Betroffene für eine Salbe entscheiden. Handelt es sich um Wechseljahresbeschwerden, PMS oder ähnliche hormonelle Störungen, können Kapseln oder Tabletten erworben werden. Auch der Kauf von Samen oder fertigen Teemischungen eignet sich hierfür. Für diejenigen, die sich zunächst vorsichtig an den Mönchspfeffer und seine Wirkung herantasten wollen, eignet sich eine Lösung am besten. Die Tropfen bieten die Möglichkeit, das Produkt individuell zu dosieren. Auf diese Weise kann der Anwender auch überprüfen, ob er möglicherweise negativ auf Mönchspfeffer reagiert oder ob es zu Nebenwirkungen kommt.

Der Kauf eines Präparates im Internet bietet einen entscheidenden Vorteil: Es werden unzählige Produkte angeboten und auch Varianten, die in den meisten Apotheken nicht erhältlich sind. Dazu zählen zum Beispiel laktosefreie Produkte. Für diejenigen, die sich die Pflanze mit der heilenden Wirkung als Ganzes wünscht, gibt es im Normalfall keine andere Möglichkeit, als diese online zu kaufen.

Einnahme von Mönchspfeffer

Einnahme

Die Kommission E empfiehlt eine Einnahme von 30 bis 40 mg der getrockneten Kräuter in Kapsel-Form oder auch eines Flüssigpräparats (14). In der Regel erfolgt die Einnahme des Vitex agnus-castus Extraktes einmalig am Tag, vorzugswiese morgens, mit etwas Flüssigkeit. Eine Anwendung erfolgt dabei über mehrere Monate hinweg.

Wird Mönchspfeffer zur Behandlung von PMS oder starken Regelblutungen eingesetzt, ist es möglich, das entsprechende Präparat fortlaufend für 4 bis 6 Monate einzunehmen.

Ist das Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhoe) und damit eine hormonelle Störung die Ursache eines unerfüllten Kinderwunsches, kann die Einnahme 12 bis 16 Monate andauern, solange es in diesem Zeitraum nicht zu einer Schwangerschaft kommt. Wird die Frau während der Therapie schwanger, sollte das Mittel abgesetzt werden. Es gibt zwar bislang keine Hinweise auf Schäden in der Schwangerschaft durch eine Anwendung von Mönchspfeffer, aufgrund unzureichender Informationen über die Sicherheit während der Schwangerschaft sollte die Einnahme jedoch beendet werden – in der Stillzeit kann die Behandlung jedoch bedenkenlos erneut aufgenommen werden.

Darüber hinaus geben die Informationen des Herstellers des jeweiligen Präparats Auskunft über die Einnahme und Dosierung. Da sich die Empfehlungen bezüglich der Dosierung von Mönchspfeffer, je nach Anwendungsgebiet, über ein breites Spektrum zieht, ist es hilfreich, sich an die entsprechenden Informationen oder Hinweise des Arztes zu halten.

Wirkung von Mönchspfeffer – Studien im Überblick

Die Wirkung von Mönchspfeffer als Heilpflanze konnte in zahlreichen Studien, die sowohl am Menschen durchgeführt wurden, aber auch aus In-Vitro-Experimenten und Tiermodellen gewonnen wurden. Besonders für die Frauenheilkunde ist der Extrakt des Vitex agnus-castus (VAC), so die wissenschaftliche Bezeichnung des Mönchspfeffers, von großer Bedeutung.

Mönchspfeffer und PMS

  1. Mönchspfeffer lindert PMS-Symptome
    Ein Wirkungsmechanismus des Mönchspfeffers könnte auf die Dopamin-Rezeptoren zurückzuführen sein, die das Thyreoidea stimulierende Hormon (Thyreotropin oder TSH) und den Prolaktinspiegel steigern. Dadurch werden sie Symptome des prämenstruellen Syndroms (PMS) gelindert, welches körperliche als auch psychische Beschwerden vor der Menstruation, vor dem Eintreten der Regelblutung, verursacht. (15)In einer randomisierten Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie, die in China durchgeführt wurde, gelang es, eine signifikante Wirksamkeit von Mönchspfeffer, im Vergleich derer von Placebos, in der Behandlung mittlerer bis starker PMS-Symptome aufzeigen (16). Auch in weiteren Studien konnte eine deutliche Verbesserung festgestellt werden (17) (18).
  2. In-Vitro- und Tiermodell-Ergebnisse
    Auch in vitro konnten Hormon modulierende Eigenschaften von Mönchspfeffer dargelegt werden, die in der Regulierung von PMS-Symptomen eine Rolle spielen könnten (19).Eine schwache Bindungsaffinität für Östrogen-Rezeptoren (20) und die Modulation von hormonsensitiven Genen konnte ebenfalls in vitro, die östrogene Wirkung auf den Uterus auch in Rattenmodellen (21) festgestellt werden. Es kam zu einer signifikanten Steigerung des Progesterons, des weiblichen Geschlechtshormons, im Plasma der Tiere und des Gesamt-Östrogens. Wissenschaftler weisen deshalb auf den potenziellen Effekt von Mönchspfeffer in der Behandlung von PMS-Beschwerden hin.
  3. Aus Mönchspfeffer isolierte sekundäre Pflanzenstoffe
    Es konnte eine Reihe von Phytochemikalien, von sekundären Pflanzenstoffen, aus Mönchspfeffer isoliert werden. Darunter finden sich Flavonoide (22) und auch Linolsäure (23), welche für die biologischen Aktivitäten verantwortlich sein könnten (24) (25). Es kommt zu einer Aktivierung von µ- (MOR)und δ-Opioidrezeptoren (DOR) (25). Wissenschaftler sprechen sich deshalb, aufgrund der opioidergischen Mechanismen, die dem Mönchspfeffer unterliegen, für eine Wirkung der Heilpflanze auf PMS aus.

Mönchspfeffer in den Wechseljahren

Wechseljahre

  1. Befreiung von Wechseljahresbeschwerden
    In einigen Studien wurden Präparate, die eine Kombination verschiedener Pflanzenstoffe – darunter Mönchspfeffer – enthalten, erfolgreich zur Linderung oder gar Befreiung von Wechseljahresbeschwerden eingesetzt (26). Wissenschaftler weisen deshalb auf den potenziellen Verwendungszweck von Mönchspfeffer in der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden hin. Eine in Israel durchgeführte Studie (27) hat erfolgreich dargelegt, was für eine positive Wirkung Mönchspfeffer auf die Symptome der Wechseljahresbeschwerden hat: Innerhalb von drei Monaten ist es gelungen, die Intensität von Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen deutlich zu verringern. Bei fast der Hälfte aller Patientinnen sind die Hitzewallungen komplett weggefallen. Dadurch hat sich auch die Schlafqualität der behandelten Frauen signifikant verbessert.

Mönchspfeffer für Pferde

  1. Behandlung des Equinen Cushing Syndroms bei Pferden
    Mönchspfeffer kann das Equine Cushing Syndrom (ECS), auch Dysfunktion der Pars Intermedia der Hypophyse (PPID) des Pferdes, verbessern. Es handelt sich dabei um eine neurodegenerative, progressiv verlaufende Erkrankung älterer Pferde und Ponies. Acht Tiere wurde täglich mit Corticosal®, einem Kombi-Präparat, das Mönchspfeffer enthält, verabreicht. Diese Behandlung führte bei fast allen Pferden zu einer signifikanten Verbesserung der Symptomatik und ihrer Lebensqualität. Auch die Progression der Erkrankung konnte mit dem Mönchspfeffer-Präparat verlangsamt werden. Alle Tiere sprangen sehr gut auf die Behandlung an, Nebenwirkungen traten dabei bei keinem Pferd auf (28). Der positive Effekt von Mönchspfeffer in der Behandlung des PPID wird in weiteren wissenschaftlichen Studien bestätigt (29).
  2. Hemmung der Prolaktinsekretion
    Die Wirkung von Mönchspfeffer ist auf seine Hemmung der Prolaktinsekretion zurückzuführen. Bei den aktiven Substanzen des Vitex agnus-castus Extrakts (VAC-Extrakt) handelt es sich um Diterpene, die sowohl an D2- als auch D3-Rezeptoren binden (30), und damit um D2/D3-Dopamin-Rezeptoragonisten. Die Bindung von VAC-Extrakt an D2-Rezeptoren hemmt die Prolaktinsekretion (31) der Pferde. Mönchspfeffer kann deshalb erfolgreich zur Therapie vom Equine Cushing Syndrom eingesetzt werden, da es sich dabei um eine D2-rezeptorvermittelte Erkrankung handelt.
  3. Mönchspfeffer senkt den Testosteron-Spiegel
    Zahlreiche Tiermodelle haben gezeigt, dass Mönchspfeffer den Testosteron-Spiegel im Serum verringert (32). Dies Wirkung kann dazu genutzt werden, ein hormonelles Ungleichgewicht bei Pferden, und Tieren im Allgemeinen, auszugleichen. Dabei verbessert sich Verstimmungen der Tiere, die durch eine Hormonstörung ausgelöst werden. Manche Studien berichten sogar von einer vollkommenen Hemmung der Testosteron-Produktion (11). Der Extrakt der Heilpflanze kann deshalb als pflanzliches Kastrat eingesetzt werden.

Mönchspfeffer bei Kinderwunsch

  1. Schwanger werden mit Mönchspfeffer
    Mönchspfeffer kann Frauen mit bislang unerfülltem Kinderwunsch helfen, schwanger zu werden. In einer Beobachtungsstudie, an der auch Frauen mit Kinderwunsch teilnahmen, wurde nahezu ein Viertel der Frauen mit der Einnahme von Mönchspfeffer innerhalb von 3 Monatszyklen schwanger (9). Dass die Heilpflanze Vitex agnus-castus eine Auswirkung auf die Fruchtbarkeit der Frau hat, bestätigen auch Wissenschaftler der medizinischen Fakultät der Stanford-Universität in den USA. Mönchspfeffer bringt den unregelmäßigen Zyklus wieder ins Gleichgewicht. Auch hier wurde über ein Viertel der Patientinnen innerhalb von 3 Monaten schwanger, weiteren behandelten Frauen gelang es nach einem halben Jahr, ihren Traum vom Kinderwunsch zu erfüllen (12).
  2. Mönchspfeffer gegen Gelbkörperschwäche
    Häufig ist eine Erhöhung des Prolaktinspiegels (Hyperprolaktinämie) Schuld an einem unerfüllten Kinderwunsch. Mönchspfeffer setzt die Freigabe von Prolaktin herab und sorgt dafür, dass sich die verkürzte Gelbkörperphase (Lutealphase) normalisiert (8) (33). Nebenwirkungen gab es bei der Einnahme von Mönchspfeffer-Präparaten nicht.

Mönchspfeffer gegen Akne

  1. Mönchspfeffer normalisiert den weiblichen Zyklus
    Zahlreiche Studien bestätigen die Fähigkeit von Mönchspfeffer, den weiblichen Zyklus zu normalisieren und Unregelmäßigkeiten auszugleichen. Der Extrakt der Heilpflanze zeigt bei Hyperprolaktinämie, PMS, und hormonellen Störungen im Allgemeinen große Erfolge (16) (17) (18) (34). Dass ein Ungleichgewicht des weiblichen Zyklus und die damit einhergehende Hormonstörung eine Ursache für die Entstehung von Akne sein können, beweist das vermehrte Auftreten von Akne in den Tagen vor der Menstruation (35) (36) (37). Da Mönchspfeffer den Zyklus moduliert, hat er einen positiven Effekt auf Akne, die durch eine Hormonstörung ausgelöst wird.
  2. Mönchspfeffer gegen Akne
    Mönchspfeffer wird von Befürwortern der Pflanzenheilkunde dazu verwendet, das Hormonungleichgewicht einer Frau zu therapieren. Sie nutzen es für die Behandlung von PMS, Wechseljahresbeschwerden, Unfruchtbarkeit, Myomen, Zysten, fibrozystischer Mastopathie, aber auch in der Behandlung von Akne. Eine Befragung von Mitgliedern des National Institute of Medical Herbalists (NIMH) fand heraus, dass eine überwältigende Mehrheit von Heilpraktikern die Therapie mit Vitex agnus-castus als sehr effektiv oder effektiv ansieht (38).
  3. Entzündungshemmende Wirkung des Mönchspfeffers
    Da die Inhaltsstoffe des Mönchspfeffers antibakterielle Eigenschaften besitzen, eignet er sich hervorragend für eine pflanzliche Therapie gegen Akne (39) (40).

Mönchspfeffer für Männer

  1. Mönchspfeffer für die Knochen
    Mönchspfeffer übt eine Schutzwirkung auf die Knochen aus (41). In einem Tiermodell wurde der Beitrag der Heilpflanze zum Erhalt der kortikalen als auch der trabekulären Strukturen im Knochen demonstriert (42). Damit wirkt sich die Einnahme des Extraktes positiv auf die Knochenqualität aus.
  2. Mönchspfeffer steigert die Potenz
    Eine chronisch erhöhter Prolaktin-Spiegel kann beim Mann zu Libidostörungen, Erektionsstörungen oder Fruchtbarkeitsstörungen führen (43) (44) (45). Da die Heilpflanze eine wesentliche Wirkung auf den Prolaktin-Spiegel ausübt (46), kann die Einnahme des Vitex agnus-castus Extraktes dazu beitragen, die Potenz eines Mannes zu steigern oder sogar einen Kinderwunsch zu erfüllen. Der Effekt des Mönchspfeffers ist dabei abhängig von der täglichen Dosis. Damit gibt es einige Studien, die den Einfluss von Mönchspfeffer auf die Lust eines Mannes und seine Fruchtbarkeit bestätigen. Trotzdem sollte die bisherige Erfolgsrate mit weiteren kontrollierten Studien gefestigt werden (47).

Quellenangaben

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