Sanddorn

Sanddorn gehört zu den Pflanzen, deren Beeren vor allem im Norden fast schon als eine Art Kulturgut gelten. Es gibt zahlreiche Rezepte mit allerlei Köstlichkeiten, die den Strauch betreffen. Die Beeren stehen zudem in dem Ruf, sehr reich an Vitamin C zu sein und gegen verschiedene Gebrechen zu helfen. Doch stimmt das auch? In diesem Artikel gehen wir der Wirksamkeit von Sanddorn-Produkten auf Basis wissenschaftlicher Studien näher auf den Grund.

Artikel durch 41 anerkannte Studien verifiziert

Sanddorn - Wirkung, Inhaltsstoffe, Dosierung

Als Likör, Saft, in Süßspeisen und in Form von Konfitüre – insbesondere im Norden Deutschlands wird Sanddorn in vielen Zubereitungsarten verzehrt, so dass es zahlreiche Rezepte gibt. Über den kulinarischen Wert hinaus besitzt die orangefarbene Beere durchaus Relevanz für die menschliche Gesundheit: Wissenschaftliche Studien weisen für Sanddorn ein antioxidatives Potenzial nach, das schützend auf Leber, Nieren und Gefäßsystem wirkt. Dafür könnte auch der hohe Gehalt an Vitamin C verantwortlich sein. Neben positiven Effekten auf Augen und Haut könnte Sanddorn gemäß aktueller Studienergebnisse auch bei Diabetes und Demenz als vielversprechendes Naturheilmittel eingesetzt werden. Dieser Artikel geht näher auf den Strauch und seine Wirkung auf unsere Gesundheit ein.

Was ist Sanddorn?

Sanddorn (Hippophae rhamnoides) ist eine Pflanze aus der Familie der Ölweidengewächse, die auch als Dünendorn, Weidendorn, Rote Schlehe, Seedorn oder Sandbeere bezeichnet wird. Der Sanddornstrauch erreicht eine Wuchshöhe von 1 bis 6 Metern. Charakteristisch für die Pflanze sind ihre mit Dornen besetzten Zweige und die graugrünen, etwa 4 bis 8 Zentimeter langen Blätter. Im Zeitraum von August bis Dezember trägt die Sanddorn-Pflanze orangegelbe Früchte, die sich zahlreich entlang der Zweige gruppieren. Botanisch gesehen handelt es sich bei Sanddornbeeren um sogenannte Schein-Steinfrüchte.

Ursprünglich stammt der Sanddorn aus Nepal, von wo aus er sich durch eiszeitliche Verschiebungen weiter nach Ost- und Westasien verbreitete. Heutzutage gedeiht die Pflanze in Sibirien, China, und in Europa, wo sich ihr Vegetationsgebiet von den Pyrenäen bis hin zum Kaukasus sowie bis in Gebiete Norwegens erstreckt. Dabei bevorzugen Sanddornsträucher Kies- und Sandböden in Höhenlagen, die von starker Sonneneinstrahlung geprägt sind. Darüber hinaus gedeiht der Sanddornstrauch in lichten Kiefernwäldern sowie an felsigen Hängen oder Bachufern. Als typische Pionierspflanze wächst Sanddorn auch auf Sanddünen an der Küste sowie in Steppenregionen.

Inhaltsstoffe von Sanddorn

Wie die Farbe ihres Fruchtfleisches bereits vermuten lässt, liefert die Sanddornbeere reichlich Beta-Carotin (12mg/100g). Von besonderer Bedeutung ist Sanddorn zudem als Quelle einer anderen Gruppe der Carotinoide, der sogenannten Xanthophylle. Vor allem Zeaxanthin, ein orangegelbes Piment, das eine positive Wirkung auf die Augengesundheit ausübt (10), kommt in Sanddornbeeren in relativ hoher Konzentration vor. (1) Als Sanddorn-Flavonoide identifizierten Wissenschaftler bislang 4-Hydroxyzimtsäure, Rutin, Kämpferol, Quercetin und Isorhamnetin. Dabei fällt der Flavonoidgehalt der Sanddornblätter mit 135mg Rutin und 105mg Quercetin im Durchschnitt wesentlich höher aus als der der Beeren. (2) Die Früchte weisen dagegen einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Vitamin C auf; je nach Sorte beträgt er 200 bis 900mg in 100 Gramm des Fruchtfleisches. Sowohl das aus Fruchtfleisch gewonnene Sanddornöl als auch das Sanddornsamenöl sind reich an ungesättigten, essenziellen Fettsäuren. Während das Öl der Samen sich aus etwa 36 Prozent Omega-6-Fettsäuren und 33 Prozent Omega-6-Fettsäuren zusammensetzt, enthält das Fruchtfleischöl 32 bis 42 Prozent der einfach ungesättigten Palmitoleinsäure. (3)

Im In-vitro-Versuch übten die Flavonoide in Sanddorn eine stärkere antioxidative Wirkung auf menschliche Blutplättchen aus als Aroniabeeren- oder Traubenkernextrakt. (4) Bei kontinuierlichem Verzehr sind die Flavonoide aus Sanddornbeeren als signifikant erhöhte Spiegel im Blut nachweisbar. (36)

Wozu braucht der Mensch Sanddorn?

Gemäß der traditionellen Volksheilkunde eignet Sanddorn sich zur Anwendung in den folgenden Gebieten:

  • Regulation und Stimulation des Immunsystems
  • Abwehr von Infekten und Erkältungen
  • Therapie von Entzündungen
  • Leistungssteigerung
  • Senken erhöhter Blutfette
  • Behandlung von Hautausschlägen, Wunden und Schäden durch Sonnenbrand
  • Therapie von Neurodermitis
  • Anregung des Kreislaufs

Zumindest im Tiermodell konnten Wissenschaftler bislang nachweisen, dass Sanddorn-Inhaltsstoffe die körperliche Leistungsfähigkeit erhöht und den Organismus vor oxidativem Stress schützen. (5) Der Beerenextrakt und das Sanddornöl beschleunigen die Wundheilung (14,16), mildern die Symptome von Neurodermitis (14) und helfen gegen Augentrockenheit. (11) Im Bezug auf die Abwehr von Infekten konnten Forscher bislang belegen, dass Sanddornflavonoide die allgemeinen Entzündungswerte verbessern (19) und in vitro antibakteriell wirken. (20) Weitere Studien legen nahe, dass Sanddorn positiv auf die Blutfette, das Gefäßsystem und den Langzeitblutzucker bei Diabetikern einwirkt. (39) Zahlreiche Tierversuche bescheinigen Sanddorn das Potenzial, Leber und Nieren vor den Auswirkungen toxischer Substanzen schützen zu können. (25) (26) (27) (28) (29) (30) (31)

Welche Dosis wird empfohlen?

Da Sanddornbeeren intensiv säuerlichen schmecken, eignen sie sich nur bedingt für den Frischverzehr. Alternative Verarbeitungsformen sind Saft, Sanddornsirup sowie Tee aus getrockneten Sanddornbeeren. Darüber hinaus werden die Früchte traditionell als Zutat für Konfitüre verwendet und zu Fruchtwein und Likör verarbeitet.

Das Sanddornöl hingegen dient vornehmlich als Grundstoff für Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetika.

Für Anwender, die maximal von den Inhaltsstoffen der Sanddornbeere profitieren möchten, eignet sich vor allem ungesüßter Sanddorn-Ursaft, auch Muttersaft genannt. Die sämige Flüssigkeit kann Smoothies, Müsli oder Joghurt hinzugefügt werden, wobei eine Tagesmenge von 3 Esslöffeln empfohlen wird. Für die Zubereitung von Sanddorntee gießt man 2 Gramm getrocknete Sanddornbeeren mit 150ml kochendem Wasser auf und seiht die Flüssigkeit nach 10 Minuten Ziehzeit ab. Fachleute für Naturheilmittel raten, etwa 4 Tassen Sanddorntee am Tag zu sich zu nehmen, um einen gesundheitlichen Effekt zu erzielen. Das Fruchtfleischöl aus Sanddornbeeren eignet sich ebenfalls zur täglichen Einnahme, z.B. in Form von Sanddornölkapseln. In diesem Fall sollten sich Anwender nach den Angaben des Herstellers richten oder sich an einer Dosis von etwa 10 Gramm pro Tag orientieren. Darüber hinaus kann reines Sanddornöl auch auf Ekzeme oder trockene Hautstellen aufgebrachte werden – hier empfiehlt es sich jedoch, vor der Anwendung einen Allergietest am Unterarm durchzuführen.

Sanddornprodukte gelten gemeinhin als sicheres Nahrungs- bzw. Nahrungsergänzungsmittel: Weder bei Sanddornextrakt (6) noch bei Präparaten, die Antioxidantien aus Sanddorn enthalten (7), konnten Forscher eine toxische Wirkung nachweisen.

Wirkung von Sanddorn

Zahlreiche Studien zur Wirksamkeit von Sanddorn beschäftigen sich mit dem antioxidativen Potenzial der Beeren und Blätter. Gemäß der vorliegenden Daten trägt es nicht nur zur Augen- und Hautgesundheit bei, sondern kann auch Organ- und Erbgutschäden durch oxidative Prozesse mildern und eventuell Herzkrankheiten vorbeugen. (8) (9)

Sanddorn und die Augengesundheit

Insbesondere der Inhaltsstoff Zeaxanthin in Sanddorn fördert erwiesenerweise die Augengesundheit. (10) Im Zuge dessen wirkt sich die Einnahme von Sanddornextrakt sowohl positiv auf den Zustand der Hornhaut als auch auf die Sehkraft aus.

  1. Sanddornöl lindert die Symptome von trockenen Augen
    Augentrockenheit geht zumeist auf eine Hyperosmolarität der Tränenflüssigkeit zurück. In diesem Fall enthält der Tränenfilm eine große Menge gelöster Teilchen und reist nach dem Blinzeln überdurchschnittlich schnell auf. Wissenschaftler untersuchten innerhalb einer Studie mit 100 Probanden mit trockenen Augen, wie sich die tägliche Einnahme von 2 Gramm Sanddornöl am Tag auf die Augenbefeuchtung auswirkt. Während der Studiendauer von 3 Monaten in Herbst und Winter stieg die Osmolarität des Tränenfilms sowohl in der Sanddorn-Gruppe als auch in der Placebogruppe messbar an. Die Sanddorneinnahme ließ diese Entwicklung jedoch signifikant schwächer ausfallen und linderte Symptome wie Brennen und eine rote, gereizte Hornhaut. (11) Die Forscher vermuten, dass Tocopherol und Carotinoide aus Sanddorn sowie die Eicosanoide, die aus seinen Fettsäuren gebildet werden, antientzündlich auf die Meibom-Drüsen wirken. Die Talgdrüsen am Augenlidrand produzieren eine ölige Substanz, die sich mit der Tränenflüssigkeit mischt und ihre schnelle Verdunstung verhindert. (12)
  2. Sanddorn schützt vor lichtinduzierten Netzhautschäden
    Wie sich die Flavonoide aus Sanddorn auf die Gesundheit der Netzhaut auswirken, untersuchten Forscher an Kaninchen, deren Netzhaut intensiver Lichteinstrahlung ausgesetzt wurde. Die Schäden fielen dabei bei Tieren, die 2 Wochen vor der Bestrahlung und eine Woche danach 500mg Sanddornflavonoide erhielten, signifikant geringer aus. Das Präparat konnte den oxidativen Stress in den Netzhautzellen mindern, Entzündungen verbessern, sowie die Sprossung von Blutgefäßen und den Zelltod der Retinazellen hemmen. (13)

Sanddorn und die Haut

Sowohl die äußerliche Anwendung als auch die orale Einnahme von Sanddornöl kommen Haut und Schleimhäuten zugute.

  1. Sanddornöl verbessert Neurodermitis-Symptome
    Nach einer viermonatigen Einnahme verbesserten 5 Gramm Sanddornöl täglich die Symptome von an Neurodermitis leidenden Probanden. Wirksam zeigte sich jedoch nur das aus dem Fruchtfleisch gewonnene Öl, nicht das Öl aus Sanddornsamen. Begleitend dazu erhöhte sich der HDL-Cholesterinspiegel der Teilnehmer der Sanddorngruppe von durchschnittlich 53,7 auf 59,5mg/dL. (14)
  2. Sanddorn beschleunigt die Wundheilung
    Bei Brandwunden dritten Grades veranschaulichten Wissenschaftler im Tiermodell, wie Sanddornöl deutlich positiven Einfluss auf die Wundheilung nimmt und das Einwachsen eines Hauttransplantates messbar beschleunigte. (15) Dabei erwies sich Sanddorn als Monotherapie oder in der Mischung mit Olivenöl als wirksamere Methode gegenüber der Standardtherapie mit Silbersulfadiazin oder einer Nichtbehandlung. Bei der Verwendung der Sanddorn-Olivenöl-Mischung kam es zudem zu weniger entzündlichen Absonderungen der Wunden als bei Sanddorn oder Olivenöl in der Einzelanwendung. Infektionen traten nur bei den unbehandelten Wunden auf. (16)
  3. Sanddornöl steigert die Hautgesundheit
    Bei menschlichen Probanden stärkte das Auftragen einer Sanddornöl-in-Wasser-Emulsion nach 84 Tagen die natürliche Barrierefunktion der Haut. Des Weiteren steigerte sie gegenüber einem Placebo die Hautfeuchtigkeit und verringerte den transepidermalen Wasserverlust. (17)
  4. Sanddorn hilft gegen vaginale Trockenheit
    Innerhalb einer placebokontrollierten Doppelblindstudie an 116 postmenopausalen Frauen verbesserte die Einnahme von 3 Gramm Sanddornöl täglich nach drei Monaten die Integrität der vaginalen Schleimhaut. Sowohl die Feuchtigkeit als auch der PH-Wert verbesserten sich bei der Sanddornöl-Gruppe tendenziell gegenüber dem Zustand vor Studienbeginn. (18)

Sanddorn gegen Entzündungen und Infektionen

Die Einnahme von Sanddorn zog in einer Studie mit 254 Probanden keine Unterschiede in der Anzahl der Erkältungen und Magen-Darm-Infekte zwischen Sanddorn-Gruppe und Placebogruppe nach sich. Dass Sanddorn trotzdem einen Einfluss auf die entzündlichen Prozesse im Körper ausübt, schlossen die Forscher aus seiner Wirkung auf das C-reaktive Protein (CRP), einen der wichtigsten Entzündungsmarker. Der CRP-Gehalt im Blut der Sanddorngruppe war am Ende der Studie gegenüber der Placebogruppe signifikant gesunken. (19)

  1. Sanddornextrakt wirkt in vitro antibakteriell
    Als Extrakt auf der Basis des Alkans N-Hexan bewiesen sowohl Sanddornbeeren als auch -blätter antibakterielles Potenzial. Die beiden Auszüge konnten die Ausbreitung des Bakteriums MRSA (methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) in vergleichbarer Stärke hemmen wie das Antibiotikum Vancomycin. Damit könnten Standdornwirkstoffe Möglichkeiten im Kampf gegen antibiotikaresistente Keime bereitstellen. (20)
  2. Sanddorn unterstützt die natürlichen Killerzellen
    Unter Stress sinkt der Anteil von natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) im Blut ab. Bei Versuchratten unter chronischer Stressbelastung erhöhte die Gabe von Sanddorn sowohl die Anzahl der NK-Zellen im Blut als auch ihre Effektivität in der Abwehr abnormaler Zellen (Zytotoxizität). Darüber hinaus reduzierte Sanddorn die Spiegel der Stresshormone Cortisol und ACTH sowie die an Entzündungen beteiligten Signalstoffe Tumornekrosefaktor-Alpha und Interleukin-Beta. (21)

Sanddorn und die Mundgesundheit

Bei Ratten lösten Wissenschaftler durch die Gabe von Methotrexat, einem Medikament zur Therapie von Krebs und rheumatischen Erkrankungen, Schäden an der Mundschleimhaut aus. Die Veränderungen erschienen dabei insbesondere am Gewebe der Zunge, weniger im Bereich von Wangen und Lippen. Begleitend dazu stieg die Aktivität der Entzündungsfaktoren Tumornekrosefaktor-Alpha und Interleukin-Beta sowie Malondialdehyd, einem Marker für oxidativen Stress, in den betreffenden Geweben messbar an. Ratten, die zusätzlich zu Methotrexat 50mg Sanddornextrakt pro Kilogramm Körpergewicht erhielten, wiesen dagegen keine Veränderungen an der Mundschleimhaut auf. (22) Im klinischen Versuch an Dialysepatienten konnte Sanddorn allerdings keine positiven Effekte auf die Mundgesundheit ausüben. (23)

Sanddorn bei Verdauungsbeschwerden

Innerhalb einer Studie zur Wirksamkeit von Sanddorn bei Reizmagen-Beschwerden behandelten Mediziner 120 betroffene Kinder entweder mit Sanddornextrakt, mit dem Medikament Domperidon oder mit beiden Wirkstoffen gemeinsam. Sowohl die Sanddornbehandlung als auch die Kombination von Sanddorn und Domperidon führte zu einem Anstieg der Appetitfaktoren Leptin und Neuropeptid Y im Blut, beschleunigte die Magenentleerung und begünstigte das Wachstum der Kinder. (24)

Sanddorn und Nierengesundheit

Sanddornextrakt übte sowohl im Tiermodell als auch an menschlichen Patienten einen positiven Einfluss auf die Nierengesundheit aus.

  1. Sanddornextrakt bewahrt Rattennieren vor Giftschäden
    Nierenschützende Fähigkeiten bewies Sanddorn in einem Versuch, innerhalb dessen chinesische Forscher bei Wachteln mittels des Schimmelpilzgiftes Ochratoxin Nierenschäden auslösten. Vögel, die zusätzlich Futter mit 2 Prozent Sanddornblattpulver oder Trinkwasser mit 10 Prozent Sanddornblattextrakt erhielten, erlitten signifikant weniger Nierenschäden. Sowohl das Anschwellen der Organe als auch entzündliche und nekrotische Gewebsveränderungen fielen bei den mit Sanddorn behandelten Versuchstieren signifikant geringer aus. (25)
  2. Sanddornextrakt verbessert Symptome eines nephrotischen Syndroms
    Nachdem Wissenschaftler Patienten mit einem idiopathischen nephrotischen Syndrom (einer Schädigung der Nierenkörperchen) über drei Monate hinweg mit 350mg Sanddornextrakt pro Tag behandelt hatten, zeigten sie im Durchschnitt eine verminderte Symptomatik: Ödeme, Appetitlosigkeit und die verminderte Urinproduktion verbesserten sich messbar. Darüber hinaus sanken die Proteinanteile im Urin und die Spiegel an entzündungsfördernden Zytokinen im Blut signifikant ab. (26)

Sanddorn und die Lebergesundheit

In diversen Tierversuchen sowie in einer Studie an menschlichen Teilnehmern demonstrierten Wissenschaftler, dass Sanddorn einen schützenden Effekt auf die Leber ausübt.

  1. Sanddorn schützt die Hühnerleber vor Schäden durch Gift
    Während bei den Versuchstieren Leberschäden durch das Pilzgift Aflatoxin B1 ausgelöst wurden, konnte die gleichzeitige Gabe von Sanddornöl die Giftrückstände im Lebergewebe von 460ng/ml in der Kontrollgruppe auf 15ng/ml in der Sanddorngruppe absenken. Zusätzlich wiesen die mit Sanddorn behandelten Tiere weniger abgestorbenes Lebergewebe auf. Darüber hinaus reduzierte sich bei ihnen die Aktivität des Entzündungen anzeigenden Enzyms Cyclooxygenase-2 und der Spiegel der Proteine Bcl-2 und p-53, die auf eine Krebsentstehung hindeuten. (27)
  2. Sanddornextrakt mindert im Tierversuch die Begleiterscheinungen einer Fettleber
    Ratten, bei denen Forscher mit einer fettreichen Ernährung die Entwicklung einer Fettleber hervorriefen, profitierten ebenfalls von Sanddorn, indem sich ihre Triglyceridwerte signifikant gegenüber Tieren, die fettreiches Futter ohne Zusatz der Beeren erhielten, verminderten. Auch die Gesamtcholesterinwerte, das LDL-Cholesterin und die Degeneration von Lebergewebe reduzierten sich bei den mit Sanddorn behandelten Tieren. (28)
  3. Sanddornblätter beugen Leberschäden durch radioaktive Strahlung vor
    Durch eine Gabe von 30mg Sanddornblattextrakt pro Kilogramm Körpergewicht über den Zeitraum von 15 Tagen konnten Wissenschaftler Ratten vor den Schäden durch radioaktive Strahlung schützen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe fielen die durch eine Einzeldosis Gammastrahlen induzierten Schäden an der DNA innerhalb der Sanddorngruppe signifikant geringer aus. Während in der Kontrollgruppe die oxidativer Veränderung von Fetten, die Leberwerte und immunologische Faktoren nach der Bestrahlung anstiegen, konnte die Sanddornbehandlung diese Entwicklungen abschwächen. (29)
  4. Sanddornextrakt verringert Leberschäden durch Nikotin
    Um das schützende Potenzial von Sanddorn auf eine durch Nikotin geschädigte Leber zu untersuchen, verglichen Wissenschaftler die Wirkung der Beeren mit denen des stark antioxidativ wirkenden Vitamin E. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe Versuchsratten, die ausschließlich Nikotin erhielt, konnten die zusätzliche Gabe von 75mg Vitamin E oder 250mg Sanddornextrakt gleichermaßen der oxidativen Veränderung von Lipiden vorbeugen. (30)
  5. Sanddornextrakt reduziert Anzeichen einer Leberfibrose
    Bei Patienten mit einer Leberfibrose konnte die Einnahme von 45g Sanddornextrakt über die Dauer von 6 Monaten die Blutwerte signifikant verbessern. Die Behandlung reduzierte den Spiegel von Collagen III, Collagen IV und Gallensäure signifikant. Darüber hinaus beschleunigte sie die Normalisierung der Aminotransferasen. (31)

Sanddorn, Übergewicht und Blutfette

Während Sanddornextrakt im Tierversuch deutlichen Einfluss auf das Körpergewicht nahm, bewies er im Versuch an übergewichtigen menschlichen Probanden vor allem eine Wirkung auf die Blutfette.

  1. Sanddorn beugt Übergewicht im Tierversuch vor
    Während Forscher Mäuse über eine Dauer von 13 Wochen mit einer hochkalorischen fettreichen Ernährung versorgten, erhielt eine Gruppe unter den Versuchstieren täglich zusätzlich 500mg Sanddornblattextrakt. Die Tiere der Sanddorngruppe reduzierten ihre Energieaufnahme und wiesen nach Abschluss des Versuches eine geringere Gewichtszunahme auf. Gleichzeitig verminderte sich die Aktivität des am Hungergefühl beteiligten Hormons Leptin bei ihnen. Darüber hinaus bewirkte Sanddorn ein Absinken der Lebertriglyceride und des Cholesterinspiegels. (32)
  2. Sanddornbeeren, -öl und -extrakt beeinflussen Blutfette übergewichtiger Probanden
    In der Behandlung von übergewichtigen Patienten erreichte die Einnahme von Sanddorn nach einer vierwöchigen Einnahme eine Reduktion des Bauchumfanges um 1.1 Zentimeter. (33) Darüber hinaus ließ die Aufnahme von Sanddornöl den Gesamtcholesterinspiegel sowie das LDL-Cholesterin tendenziell absinken. Der Konsum getrockneter Sanddornbeeren wirkte sich hauptsächlich positiv auf den Triglyceridspiegel und den Anteil an VLDL-Cholesterin aus. (34) Sanddornextrakt in einer Mahlzeit hemmte außerdem eine nach fettigem Essen auftretende Lipämie, d.h. eine Trübung des Blutserums durch Fettstoffe (Lipide). (35)

    Bei normalgewichtigen Probanden, die einer gesunden Ernährung folgten, bewirkte eine 3-monatige Einnahme von 28 Gramm Sanddornbeeren dagegen keine Veränderung der Blutfette. (36)

Sanddorn und das Gefäßsystem

Im Vergleich mit den Blutdrucksenkern Nifedipin und Verapamil bewies ein Präparat aus Sanddornflavonoiden Vorteile in der Behandlung von Blutdruckpatienten. Nach acht Wochen Behandlungsdauer rief Nifedipin bei den Teilnehmern einen Anstieg von Adrenalin und Noradrenalin hervor, welche die Herzfrequenz und den Blutdruck steigern. Dieser Effekt kam vor allem nach körperlicher Anstrengung zum Tragen. Die Behandlung mit Sanddorn-Flavonoiden erzeugte dagegen keine Zunahme bei Adrenalin und Noradrenalin und ließ Herzfrequenz und Blutdruck nach körperlicher Anstrengung nicht signifikant ansteigen. Verapamil verursachte ebenfalls keinen Anstieg der Stresshormone in Ruhe, erhöhte sie allerdings nach körperlicher Verausgabung. (37)

Sanddorn und Alzheimer

An Alzheimerpatienten erprobten Wissenschaftler die Wirksamkeit eines pflanzlichen Präparates, das Sanddorn enthielt, in Gegenüberstellung zu dem bei leichten Formen von Demenz angewendeten Medikament Donezepil. Neben Sanddorn waren außerdem Extrakte des kleinen Fettblattes und der Luftkartoffel im erprobten Präparat vorhanden. Nach einem Jahr zeigte sich bei der Sanddorn-Gruppe in standardisierten Tests und Skalen eine bessere kognitive Funktion als bei den mit Donezepil behandelten Patienten. Das pflanzliche Präparat bewirkte außerdem eine längere Aufmerksamkeitsspanne, eine bessere Kurzzeiterinnerung, ein höheres Funktionsniveau und niedrigere Werte auf der Skala für Depressionen. (38)

Sanddorn und Diabetes

Bei der Entstehung und dem Verlauf einer Diabeteserkrankung kommt dem oxidativen Stress eine bedeutende Rolle zu. Wissenschaftler untersuchten im Zuge dessen an 30 Kindern, die an Diabetes Typ 1 litten, die antioxidativen Fähigkeiten eines Konzentrates aus Sanddorn und Blaubeeren. Nach 2 Monaten täglicher Einnahme war die Aktivität von Superoxid-Dismutase-Enzymen, die das Erbgut vor Schäden durch Oxidation schützen, bei den Teilnehmern signifikant angestiegen. Auf der anderen Seite war der Anteil von glykiertem Hämoglobin im Blut (auch: HBA1-Wert bzw. Langzeitblutzucker) signifikant gesunken. Der bei Diabetes 1 erniedrigte Spiegel von C-Peptiden erhöhte sich im Anschluss an die Studie wiederum in signifikanter Weise. (39)

Sanddorn und Krebs

Im In-vitro-Versuch an menschlichen Leukämiezellen hemmte Sanddornextrakt das Zellwachstum, wobei die Intensität des Effekts von Dosis und Zellstamm abhing. In hohen Konzentrationen von 100 Nanogramm pro Milliliter übte der Extrakt sogar eine zelltötende Wirkung auf den Krebs aus. (40) Im Tierversuch konnten Sanddorninhaltsstoffe Lungenkrebstumoren bei Mäusen signifikant in ihrem Wachstum aufhalten. Wissenschaftler schließen, dass diese Wirkung auf ein bestimmtes Polysaccharid des Sanddorn zurückgeht, das Homogalacturonan HRWP-A. (41)

Quellenangaben

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